Polizei ermittelt

Sirenenalarm nach Brandstiftung: Feuerwehr muss ausrücken

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Werdohl – Um kurz nach 20 Uhr heulten am Dienstagabend in Werdohl die Sirenen. Denn über den Notruf war der Feuerwehr ein Brand in einem Gebäude gemeldet worden.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Kleinhammer, der Löschgruppe Brüninghaus sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen des Löschzuges Stadtmitte rückten auf die Königsburg in die Hermann-Löns-Straße zu einem Mehrfamilienhaus aus. 

Weil die ersten Kräfte beim Eintreffen tatsächlich Brandgeruch aus dem Keller wahrnahmen, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und wurde im Keller auch schnell fündig. Dort hatte die Isolierung eines Rohres gebrannt, größerer Schaden war jedoch nicht entstanden. „Eine Selbstentzündung ist eigentlich auszuschließen, sodass wir Brandstiftung als Ursache vermuten“, sagte Tebrün. 

Verursacher muss noch ermittelt werden

Hinweise auf den Verursacher gebe es bislang allerdings nicht. „Wir ermitteln wegen Brandstiftung“, bestätigte auf Anfrage der Redaktion Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Der Sachschaden liege bei rund 500 Euro. 

Die Isolierung eines Rohres brannte in einem Keller eines Mehrfamilienhauses auf der Königsburg am Dienstagabend, die Feuerwehr musste ausrücken.

Nachdem die Einsatzkräfte den Bereich rund um die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester überprüft und keine gefunden hatten, war der Einsatz der etwa 40 ehrenamtlichen Wehrkräfte nach rund 45 Minuten beendet.

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