Nach extremer Trockenheit

Sirenenalarm in Werdohl: Flächenbrand gemeldet

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Mit Schaum erstickten die Einsatzkräfte mögliche letzte Glutnester.

Werdohl – Die extreme Trockenheit der vergangenen Tage sorgte jetzt auch in Werdohl für zwei Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. In beiden Fällen bestand der Verdacht eines Wald- beziehungsweise Flächenbrandes.

Zunächst hatte am Sonntagabend ein Autofahrer an der Altenaer Straße Brandgeruch wahrgenommen und den Notruf gewählt. Gegen 19.50 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte alarmiert. „Die Einsatzkräfte haben die Straße im Bereich Kalkofen abgesucht, konnten aber nichts feststellen“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün. 

Telefonkontakt 

Weil die Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises aber telefonisch weiterhin in Kontakt mit dem Autofahrer stand, lotste dieser die Wehrkräfte schließlich zu einem Fußweg in Richtung Ütterlingsen. „Diesen haben wir zu Fuß erkundet und dort tatsächlich einen kleinen Brand auf etwa einem Quadratmeter entdeckt, der schnell gelöscht werden konnte“, sagte Tebrün erleichtert. 

Am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr wurde sogar Sirenenalarm ausgelöst, denn auch zwischen Eschen und Brenge war ein Feuer gemeldet worden. Die Kräfte der Löschzüge Eveking und Kleinhammer/Brüninghaus konnten aber auch hier letztlich schnell Entwarnung geben, denn am Wegesrand hatten „nur“ einige Baumstämme Feuer gefangen. Die Wehr löschte mit Wasser und anschließend mit Schaum, um auch die letzten Glutnester zu ersticken. 

Trockenes Holz 

„Vielleicht hat jemand eine Zigarette weggeworfen, und die Glut hat das trockene Holz entzündet“, vermutet der Wehrleiter, der nach beiden Alarmierungen schon mit Schlimmerem gerechnet hatte. „Bislang sind wir hier in Werdohl von Waldbränden glücklicherweise aber verschont geblieben. Wenn der ab heute angekündigte Regen tatsächlich kommt, hoffe ich, dass sich die Gefahr wieder reduziert“, so Tebrün.

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