Singende Schüler fahren nach Dortmund

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Am Samstag fahren 90 Kinder (nur ein Teil ist auf dem Bild) der städtischen evangelischen Martin Luther-Grundschule nach Dortmund zum Liederfest „Klasse! Wir singen“.

Werdohl -   Singen macht Spaß, vor allem in Gemeinschaft. Das wissen auch die Kinder der städtischen evangelischen Martin Luther- Grundschule. Seit sechs Wochen üben daher 90 Kinder gemeinsam mit Schulleiterin Britta Schwarze, der Kirchenmusikerin Marion Jeßegus und den Klassenlehrern Lieder ein. Denn die Schüler der Grundschule haben ein Ziel: Die Westfalenhalle in Dortmund.

Dort findet am kommenden Samstag das Liederfest „Klasse! Wir singen“ statt, zu dem mehrere tausend singende Schüler der ersten bis siebten Klasse erwartet werden.

Fast zwanzig Lieder haben sich die jungen Sänger inzwischen angeeignet, darunter auch ganz bekannte Kinderlieder wie „Alle Vögel sind schon da“, „Bruder Jakob“ und „Hab’ ne Tante aus Marokko“. „Die Kinder sind schon ganz aufgeregt“, sagt Schulleiterin Britta Schwarze, „aber sie freuen sich auch drauf“. Von Werdohl aus geht es am Samstag mit dem Charterbus und einigen Privatautos nach Dortmund. Während des Liederfestes werden die jungen Barden dann von einer professionellen Live-Band begleitet.

Von der Werdohler Martin Luther-Grundschule fahren insgesamt vier Klassen nach Dortmund: Aus den jahrgangsübergreifenden ersten und zweiten Klassen machen sich die Sonnen- und Sternenklasse auf den Weg, von den älteren Klassen sind zwei vierte Klassen mit dabei. Geprobt wurde jeden Morgen in den Klassen.

Marion Jeßegus ist von dem im Jahr 2011 initiierten Projekt überzeugt: „Den Kindern wird eine tolle Möglichkeit geboten, sich musikalisch zu entfalten.“ Für viele Schüler ist das Liederfest die erste Erfahrung, die sie mit Musik machen. Daher stehe bei „Klasse! Wir singen!“ der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund, heißt es auf der Internetpräsenz der Veranstalter unter www.klasse-wir-singen.de. Darüber hinaus werde den Schülern ein Lied-Repertoire aus traditionellen und modernen Liedern vermittelt.

Man wolle der gesellschaftlichen Veränderung entgegenwirken, gar nicht oder kaum noch gemeinschaftlich zu singen, heißt es.

Von Friederike Domke

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