Musikalischer Jahresabschluss erst 2021 wieder

Silvestersingen im Versetal: 149. Auflage muss ausfallen

Die Silvestersänger werden im Versetal erst 2021 wieder von Tür zu Tür ziehen.
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Die Silvestersänger werden im Versetal erst 2021 wieder von Tür zu Tür ziehen.

Das ist keine gute Nachricht für die Bewohner des oberen Versetals in Werdohl zwischen Altenmühle und Fischersverse.

Eigentlich wären dort am Nachmittag und frühen Abend des 31. Dezember wieder die Silvestersänger unterwegs gewesen, um den Versetalern das neue Jahr anzukündigen und zugleich Spenden für den sogenannten Wurstrummel im Januar 2021 zu sammeln. Doch daraus wird nun nichts. Geschuldet ist auch der Ausfall dieser Veranstaltung natürlich der Corona-Pandemie.

Der musikalische Jahresabschluss – es wäre der 149. seit Beginn dieser beliebten Tradition gewesen – muss verschoben werden. Das teilte jetzt Manfred Kehr, einer der Organisatoren, mit großem Bedauern mit. Will heißen: Auch auf die Jubiläumsveranstaltung Ende 2021 hat diese Entscheidung Auswirkungen. Die 150. Auflage des Silvestersingens wird, wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, nun erst 2022 stattfinden. „Das tut uns außerordentlich leid“, sagt Manfred Kehr, der schon mehrere Jahrzehnte bei den Silvestersängern an vorderster Front im Einsatz ist. Allerdings freuen er und seine Mitstreiter sich darauf, die Tradition mit einem Jahr Verzögerung fortzusetzen.

Treffen in kleinem Kreis geplant

So ganz leise und ohne menschliche Kontakte soll der Wechsel ins neue Jahr allerdings nicht vollzogen werden. Bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen mit Heinz Bendick, dem ältesten Mitorganisator des Singens, sei man sich einig gewesen, dass es ein „gemütliches Treffen in der Borbecke“ geben soll, an dem ein halbes Dutzend Männer aus dem aktivsten Kreis dabei sein sollen.

Dann so Manfred Kehr, der ehemalige Versetaler Schützenkönig und Ex-Oberst des Versetaler Schützenvereins, sei ein gemütlicher Abend bei „erhellenden Getränken“ im großen Wintergarten von Heinz Bendick geplant. Allerdings hängt auch dieses Vorhaben von der allgemeinen Entwicklung in Sachen Corona ab. „Ende November wissen wir auch in dieser Frage, ob unser Plan Wirklichkeit werden kann“, schränkte Kehr ein.

Auch Wurstrummel wird es 2020 nicht geben

Auch den Wurstrummel wird es im Januar 2021 nicht geben – aus Vorsicht wegen Corona und auch noch aus einem zweiten Grund. Das Schützenheim in Altenmühle steht mitten in Umbau- und Renovierungsmaßnahmen (wir berichteten), die eine solche Veranstaltung derzeitig unmöglich machen.

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