Silvestersängern fehlt der Nachwuchs

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Verabschiedeten das Jahr 2018: Die Silvestersänger waren am Montag einmal mehr im Versetal unterwegs.

Werdohl - Noch kommen sie alljährlich am 31. Dezember zusammen, um den Menschen im oberen Versetal zwischen Altenmühle, Rotenhohl, Bärenstein, Fischersverse und in der Borbecke das alte Jahr ab- und das neue Jahr anzukündigen.

Aber: Die Frage stellt sich, wie lange die Silvestersänger ihre nun deutlich mehr als 140 Jahre gepflegte Tradition noch aufrecht erhalten können. Es fehlt an Nachwuchs. 

Das zeigte sich nach einstmals 30 und mehr Teilnehmern am Montagnachmittag nach 2017 bereits zum zweiten Mal in Folge. Lediglich 16 Sänger – vier davon kamen erst rund eine Stunde nach der offiziellen Treffpunkt-Zeit (15 Uhr) – machten sich kurz nach 16 Uhr vom ehemaligen Schießstand in Bärenstein auf den Weg, um in zwei Gruppen die Botschaft vom Jahreswechsel zu verkünden. 

Gesammelt für den Wurstrummel 

Der Jüngste unter ihnen war Lars Greitemann (23), der Senior der Sangesgemeinschaft war erneut Heinz Bendick (83). 

Natürlich war die Sängertour auch diesmal mit einem Zweck verbunden: Es sollte für den Wurstrummel gesammelt werden, der in diesem Jahr am 19. Januar im Schützenheim Altenmühle stattfindet (Einlass ab 18 Uhr). Dort warten 35 Kilogramm Mettwürstchen sowie jeweils 20 Kilo Kartoffeln und Sauerkraut auf die Gäste. Bei einer auch diesmal geplanten Tombola gibt es wiederum Preise zu gewinnen. 

Und eins gilt auch bei diesem gemütlichen Abend: Manni Kehr und Co. werden nicht aufgeben – in der stillen Hoffnung, dass bei der nächsten Runde am letzten Tag des Jahres 2019 wieder mehr und vor allem auch jüngere Sänger mit durch das Tal ziehen.

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