Repke-Siedler erhalten den Weki-Preis

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Jugendamtsleiterin Kirsten von der Crone, Bürgermeisterin Silvia Voßloh und der Ausschussvorsitzende Frank Jardzejewski gratulieren den Vertretern der Siedlergemeinschaft Repke, die den Weki-Preis erhalten hat.

Werdohl - Die Siedlergemeinschaft Repke ist am Dienstag mit dem Weki-Preis ausgezeichnet worden. 

Die aktuellen Weki-Preisträger (Werdohler Kinderpreis) setzten vor zehn Jahren erstmals eine Idee um, „deren Nutzer im doppelten Sinne unsere Kinder in Werdohl sind“, lobte Frank Jardzejewski, der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses,  die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Repke. Ihnen gelinge es durch den Aufbau ihrer Krippe mit lebensgroßen Figuren jährlich vom 1. Advent bis zum 6. Januar für besondere Weihnachtsstimmung in dem Wohngebiet zu sorgen. 

Die Krippenbesucher können einen Obolus in eine Spendendose stecken – und damit unterstützen die Siedler Jahr für Jahr eine andere heimische Kita, berichtete Jardzejewski. Mit diesem Geld könnten Bastelsachen für die Kindergartenkinder gekauft oder andere Wünsche erfüllt werden.

Die Repke-Siedler Peter Lux, Torsten Hirtzbruch, Detlef Hurst und Falko Krimmelbein waren ins Rathaus gekommen, um den Werdohler -Kinderpreis stellvertretend für alle Aktiven des Wohngebietes entgegen zu nehmen. Frank Jardzejewski wies auf das außergewöhnliche Engagement der Weki-Preisträger hin: „Besonders erwähnenswert ist, dass sie die Krippe und die Figuren in mehreren Jahren selbst mühevoll angefertigt haben. Dazu haben sich die Nachbarn eingebracht, die mit Kleider- und anderen Spenden für das notwendige Material gesorgt haben.“ 

Dadurch sei nicht nur das Projekt selbst unterstützt worden, auch die Gemeinschaft der Repke-Siedler sei gestärkt worden. Allerdings ist die Krippenaktion regelmäßig mit viel Arbeit verbunden. Deshalb hätten sich die Aktiven hin und wieder gefragt, ob sich der Aufwand tatsächlich lohne. Die Preisträger hätten in einem Vorgespräch erklärt, warum sie dennoch jedes Jahr tätig werden: „Sie erzählten, dass jeglicher Zweifel verflogen ist, wenn die Besucher aus den Kitas mit großen Augen auf das von ihnen Geschaffene sehen.“ 

Dass die Siedler der Repke darüber hinaus selbst die Spendendose füttern, und deren Inhalt später oftmals noch aufstocken, sei für die Weki-Preisträger selbstverständlich, stellte der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses anerkennend fest. Aus den genannten Gründen sei der Ausschuss froh, die Gemeinschaft ehren zu dürfen, unterstrich Jardzejewski.

Der Werdohler Kinderpreis wird seit dem Jahr 2013 vergeben. Die Kommunalpolitiker und die Verantwortlichen der Stadt zeichnen damit einmal jährlich Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen aus, die sich für Kinder und Jugendliche in Werdohl einsetzen. Der Preisträger erhält 300 Euro, die von den Ratsfraktionen zur Verfügung gestellt werden (CDU und SPD jeweils 100 Euro, WBG und FDP jeweils 50 Euro). Nachdem der Preis 2017 nicht vergeben werden konnte, da keine Vorschläge vorlagen, hatte es die Jury in diesem Jahr nicht leicht – neun mögliche Preisträger waren im Vorfeld benannt worden.

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