Sieben Rettungspunkte für Wanderer eingerichtet

Präsentation des Rettungspunktes an der Crone-Bank. Mit dabei – neben dem Bürgermeister – auch Feuerwehr-Chef Manfred Theile, Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel, WBG-Chef Thomas Janikowski sowie die komplette Besatzung des Rettungswagens einschließlich Notarzt.

WERDOHL ▪ Etwas mehr als ein Jahr ist seit dem Antrag der Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) vergangen, nach dem Beispiel in anderen Gemeinden auf den Höhen des Stadtgebietes sogenannte Rettungspunkte einzurichten.

Nachdem in der zweiten Novemberhälfte die letzten Vorbereitungen durchgeführt und die erforderlichen Hülsen samt Schilder gesetzt und montiert worden waren, wurden die Rettungspunkte gestern durch den Bürgermeister vorgestellt. Sieben sind es insgesamt. Ob es mehr werden, so Siegfried Griebsch, müsse nach Auswertung der gesammelten Erfahrungen entschieden werden.

Im Vorfeld der Realisierung des WBG-Antrages hatten Feuerwehr und Rettungsdienst Testfahrten durch das Gebiet zwischen Dösseln, Brenge, Osmecke und Rodt durchgeführt, um herauszufinden, ob die jeweiligen Punkte auch mit ihren Fahrzeugen erreichbar sind. Das sind sie. Getestet wurde zudem, ob an den ausgewählten Standorten auch Handy-Empfang möglich ist.

Auch diese Antwort fiel positiv aus, so dass die Schilder zum Einzelpreis von 50 Euro aufgestellt werden konnten. Sie sind an gut sichtbaren Stellen zu finden. Ein weißes Kreuz auf grünem Grund mit einigen wichtigen Texthinweisen (zum Beispiel Notruf 112) signalisiert von weitem, dass von dort am besten Hilfe gerufen werden kann. Verunglückte, vor allem ortsunkundige Spaziergänger, können ihren jeweiligen Standort präzise angeben, so dass die Rettungskräfte keine Zeit mit langer Suche verschwenden müssen.

Im Einzelnen gibt es folgende Rettungspunkte: An der sogenannten Crone-Bank am Fuße des Riesenberges zwischen Dösseln und Brenge, an der Einmündung des Eichelhäher- und Eichhörnchenweges, unterhalb der Brenge am Hasenweg, am Waldweg kurz vor dem Rodt, auf einer Ausbuchtung des Waldweges oberhalb der Otto-Spelsberg-Straße, auf einer Wegekreuzung oberhalb der Osterhardt und auf dem Gipfel des Riesenbergs.

„Schön wäre es“, so Thomas Janikowski, der als Vertreter der WBG an der Übergabe der Rettungspunkte am Mittwochnachmittag teilgenommen hatte, „wenn auch in privaten Waldgebieten die Möglichkeit geboten werden könnte, solche Rettungspunkte einzurichten.“

Von Rainer Kanbach

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