"We serve" - Seit 50 Jahren dient der Lions Club Altena

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Dr. Dietmar Schnober (links) ist Vorsitzender des Lions-Förderverein Altena und Attila Hildebrand ist aktuell der Präsident des Lions Club Altena.

Werdohl - Die weltweite Lions-Bewegung wird in diesem Jahr 100 Jahre alt, und der Lions Club Altena mit seinen aktuell 38 Mitgliedern aus Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade und Werdohl feiert am Samstag, 7. Oktober seinen 50. Geburtstag mit geladenen LionsFreunden im Neuenrader Kaisergarten.

Die Lions gründeten sich am 3. Oktober 1967 auf der Burg Altena. 

Aktives bürgerliches, kulturelles und soziales Engagement gehören zu den Hauptzielen der Lions, schreibt das Werdohler Lions-Mitglied Detlef Seidel. Die Hilfe für unverschuldet in Not geratene Menschen habe sich der Lions Club Altena ebenso zum Ziel gesetzt wie die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Der Lions Club Altena hat laut Seidel Dank der Spendenbereitschaft vieler Bürger, seiner Mitglieder und Unternehmen in den vergangenen 50 Jahren die beeindruckende Summe von mehr als 900 000 Euro für unterschiedliche Hilfszwecke zur Verfügung gestellt. 

Das Hauptaugenmerk liege immer darauf, konkrete Hilfe im unmittelbaren Umfeld zu leisten. Zur Verwirklichung dieser Aufgaben hat der Lions Club Altena vor vielen Jahren den gemeinnützigen und eingetragenen Lions-Förderverein Altena gegründet, der die Spenden entsprechend der Satzung einsetzt. 

Die Lions unterstützen auf diese Weise den Rettungsdienst in Altena, die Schule für Lernbehinderte in Altena, das Kinderhospiz Balthasar in Olpe, das Amalie-Sieveking-Haus in Lüdenscheid, das SOS-Kinderdorf in Lüdenscheid, die Werdohler Tafel, die Aktion Wichtelmännchen des Sozialdienstes katholischer Frauen, die Realschule Werdohl, das Waisenhaus in Riga, das Altenpflegeheim in Pinsk, das Friedensdorf Oberhausen, das Katharinenstift Stavenhagen, das Programm „Klasse 2000“, das Lions Jugend-Camp, Krebstherapien und Knochenmarktypisierungen, Kindergärten im Umfeld, Bedürftige beim Jahrhunderthochwasser an der Oder, die Blindenfürsorge im Rahmen der Aktionen Lions-Quest und Sight First, Ferienfreizeiten von Kindern aus sozial schwachen Familien, die Behandlung von Kindern aus Kriegsgebieten, kulturelle Einrichtungen wie die Stadtbüchereien Altena und Neuenrade, Kulturforum Werdohl und den CVJM in Werdohl. 

In der Vergangenheit unterstützten die Lions bedürftige kinderreiche Familien, insbesondere alleinerziehende Mütter in Altena, Nachrodt, Werdohl und Neuenrade durch Übergabe von Warengutscheinen für Kinderbekleidung. Außerdem organisieren sie in jedem Jahr Veranstaltungen für Senioren und Behinderte aus den Altenpflegeheimen der vier Städte. Seidel: „Diese Aufstellung kann nur beispielhaft zeigen, wie die uns zur Verfügung gestellten Spenden verwendet werden. 

An dieser Stelle danken wir sämtlichen Spendern ganz herzlich für ihre Bereitschaft, die gemeinnützigen Ziele der Lions-Bewegung zu unterstützen.“ Nicht unerwähnt bleiben sollte der laufende persönliche Einsatz der Lions und ihrer Ehefrauen, die sich immer wieder aktiv an der Umsetzung verschiedener Hilfsprojekte beteiligen. Nur durch das persönliche Engagement der Lions und ihrer Lionessen seien die zahlreichen Hilfsaktionen zu meistern. Völkerverständigung gehöre ebenfalls mit zu den Zielen der Lions. 

Der Lions Club Altena unterhält seit 38 Jahren eine Beziehung mit dem Lions Club Oost-Achterhoek in den Niederlanden und dort mit den Gemeinden Winterswijk, Groenlo und Aalten. Mindestens zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Clubs abwechselnd in den Niederlanden und im Sauerland zu gemeinsamen Aktivitäten und zum jährlichen Präsidentenwechsel. 

Seidel: „Auch zukünftig wird der Lions Club Altena sich in aktiver Hilfeleistung in vielfältiger Weise engagieren, getreu dem Lions-Leitspruch: ‘We serve’, was übersetzt so viel bedeutet wie: ‘Wir dienen, wir helfen.’“

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