Sepa-Umstellung belastet Kasse

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Nur sechs Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung.

Werdohl - Lediglich sechs Anwesende wohnten am Donnerstagabend der Jahreshauptversammlung der Freien Hilfskasse Gemeinnütz 1922 Werdohl im Restaurant La Tapas bei. Im Vorjahr waren noch neun Mitglieder erschienen.

Aktuell hat die Sterbekasse noch 438 Mitglieder, darunter sind auch zwölf beitragsfrei mitversichtere Kinder. Mitglieder der Hilfskasse sind erst ab dem 16. Lebensjahr beitragspflichtig.

Im Jahr 2014 waren an 13 Verstorbene Kassenleistungen ausgezahlt worden. 2013 waren 14 Mitglieder verstorben. 2014 belastete die Hilfskasse auch die Umstellung auf das SEPA-Einzugsverfahren. Kassierer Thomas Schreiber errechnete, „dass uns SEPA rund 600 Euro gekostet hat“. Dennoch, so der Kassenwart, „haben wir voriges Jahr einen ganz schmalen Überschuss erwirtschaften können“.

Kassen-Vorsitzender Hans-Joachim Schrader verriet im Rahmen der Versammlung: „Gut die Hälfte unser Mitglieder wohnt in Werdohl.“ Der Rest stamme aus dem gesamten Märkischen Kreis. In den zurückliegenden zwölf Monaten gab es zwei Neuaufnahmen und zwölf Austritte. Wahlen standen am Donnerstag nicht an.

Von Michael Koll

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