Sechs Bands für die Ferien

Die Veranstalter setzen auf den wiederkehrenden Charakter der Veranstaltungen. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Während der Sommerferien werden immer freitags ab 18.30 Uhr Cover-Bands auf dem Platz an der Goethestraße spielen. Die Eventagentur Joko Promotion aus Siegen und die Werdohl Marketing GmbH setzen dabei auf ein in anderen Städten bereits erfolgreich umgesetztes Konzept.

Gestern präsentierten die Verantwortlichen das Veranstaltungsprogramm offiziell. Demnach sollen keine „extremen Musikrichtungen“ geboten werden, sondern Allgemeinverträgliches – Cover-Musik mit Hits aus den vergangenen Jahrzehnten. Der Eintritt ist frei. Rechnen soll sich das Engagement der Veranstalter durch den Verkauf von Getränken und Essen.  In zwei Wochen, am 22. Juli, erfolgt der Startschuss zu der Reihe mit der Band Sharks, die Rock und Partymusik liefern. Am darauf folgenden Freitag, 29. Juli, gibt es Deutsch-Rock mit der Gruppe Einhunderpro. Die Band super liQuid wird von der Joko-Mitarbeiterin Annika Nachtigall als klassische Coverband mit Musik für die breite Masse beschrieben. Sehr vielversprechend sei die Gruppe Gardenier, die am 5. August auf der Bühne spielen wird. Als sechsfacher Preisträger des 28. Deutschen Rock&Pop-Preises werden sie neben Coversongs auch einige eigene wenige Songs aus ihrem Debütalbum spielen. „Wir freuen uns, auch Newcomer unterstützen zu können.“ Die Formation „Bobbie Williams“ kommt am 19. August auf den Platz, um hier Songs von Robbie Williams zu Gehör zu bringen. Zum Abschluss soll sinnbildlich eine Klammer um die Veranstaltungsreihe gemacht werden. Am 26. August wird die Band X-Cellent wieder Rock- und Popsongs der vergangenen vier Jahrzehnte liefern. Wie die Band, die als erstes an einem Freitag auf der Bühne stehen soll. „Für jeden Besucher ist etwas dabei“, ist sich Nachtigall insgesamt sicher.

Ihre Joko-Kollegin Stefanie Büscher betont, dass die Musik stets im Mittelpunkt steht. „Doch es soll auch ein schöner Treffpunkt sein, um ein Bier zu trinken.“ Hierzu müssen die Besucher aber einen Trinkbecher zum Preis von drei Euro kaufen, den sie bei allen Veranstaltungen wieder mitbringen können. So ergäbe sich beim Besuch einer Veranstaltung ein theoretischer Eintrittspreis von 50 Cent. Das Bier und weitere Getränke werden für 0,3 Liter 2,20 Euro kosten.

Wie viel Besucher kommen werden, wissen die Veranstalter natürlich noch nicht. Durch den „wiederkehrenden Charakter“ (immer freitags, immer Goetheparkplatz, immer Live-Musik und immer ab 18.30 Uhr) setzt Joko aber auf eine wachsende Anzahl von Gästen. Darüber hinaus ist die Reihe schon vertraglich für acht Jahre angelegt. Und: Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt, versichert Büscher. Regencapes würden bei Bedarf zum Selbstkostenpreis abgegeben. ▪ Marco Fraune

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