Platzprobleme beim Schwimmfest

Mit einer Spende in Höhe von 300 Euro unterstützt die SPD Werdohl das Schwimmfest am 7. und 8. September im Freibad in Ütterlingsen.

Keine zwei Wochen sind es mehr, bis in Ütterlingsen wieder das Internationale Schwimmfest über die Bühne. Ins heimische Freibad lädt dann erneut der Schwimmverein 08 Werdohl. Und die hochkarätigen Schwimmer aus dem In- und Ausland folgen dem Ruf gerne.

„Die Anmeldefrist läuft erst in dieser Woche ab, aber es sieht schon jetzt nach einem großen und reizvollen Starterfeld aus“, verrät Peter Guder vom SV 08 vorab. Ein Verein aus Ratibor (Polen), zwei aus Belgien, drei aus den Niederlanden, einer aus Finsterwalde sowie einer aus Castrop-Rauxel haben bereits fest zugesagt, am 7. und 8. September dabei zu sein.

Etliche der Schwimmer wollen – wie in den Vorjahren mit Wohnwagen und Zelten anreisen. Problematisch ist da in diesem Jahr nur der Neubau eines Hallenbades, der Parkplätze und Campingflächen raubt. SV08-Vorsitzender Mirko Schwabe verrät: „Wir werden an diesem Wochenende deshalb alle Turnhallen der Stadt belegen.“ Guder fügt hinzu: „Und auch der Ütterlingser Bolzplatz wird voll mit Campern sein. Dort stellen wir auch zwei Dixie-Klos auf. Der Strom kommt von der ehemaligen Sterngolfanlage. Das hat Bürgermeisterin Silvia Voßloh alles bereits genehmigt.“

Wenn das am Ende aber nicht reiche, habe die Bürgermeisterin schon signalisiert, die ehemalige Hauptschule auch noch zur Verfügung zu stellen. Weitere Ideen sind vorhanden, aber noch nicht spruchreif. Es hängt alles auch noch ein wenig ab von der letztendlichen Starterzahl beim Internationalen Schwimmfest. „Was wir uns aber schon wünschen“, betont Guder, „wäre eine vorübergehende Tempo-30-Zone vor dem Freibad – so wie es die auch bei Rock for Kids gab.“

Entsprechende Anträge werde er jetzt beim Ordnungamt sowie bei Straßen.NRW stellen. Die Werdohler SPD spendete in der vergangenen Woche 300 Euro an den SV 08 für die Ausrichtung des Schwimmfestes. Das Geld wurde von den Kommunalpolitikern mit dem Verkauf von Waffeln während des jüngsten Europawahlkampfes erwirtschaftet. Udo Böhme als Vorsitzender der heimischen Sozialdemokraten: „Da haben wir uns gedacht: Europa passt zum Internationalen Schwimmfest.“ Guder verriet, das Geld werde gebraucht für vermeintliche Kleinigkeiten wie „Klopapier, Druckerpatronen und stabiles Papier für die Sieger-Urkunden“.

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