Bundesstraße bis zum Nachmittag voll gesperrt

Frontalkollision auf der B 236: Pkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt

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[Update, 16.08 Uhr] Werdohl - Bei einem Verkehrsunfall auf der B 236 in Werdohl wurde am Montagmorgen ein 30-jähriger Polo-Fahrer lebensgefährlich verletzt. Die Bundesstraße zwischen dem Gewerbegebiet Dresel und dem Kraftwerk Elverlingsen war stundenlang gesperrt.

Am Montag hat sich nach Angaben der Polizei gegen 8 Uhr ein schwerer Unfall auf der Bundesstraße 236 bei Dresel ereignet. 

Ein 43-jähriger Sunderaner war zu dem Zeitpunkt mit seinem Lkw auf der B 236 in Richtung Werdohl unterwegs, als ihm zwischen dem Kraftwerk Elverlingsen und Dresel ein Polo aus noch unbekannter Ursache auf seiner Fahrbahn entgegen kam. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen und rutschten in den Straßengraben.

Pkw-Fahrer eingeklemmt

Der Pkw-Fahrer, ein 30-jähriger Mann aus Hagen, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Bevor die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Werdohl und Altena den Mann aus seinem Fahrzeug befreien konnten, musste sie den Polo zunächst mit Hilfe von zwei Rüstwagen aus dem Straßengraben ziehen. Dabei versuchten die Feuerwehrmänner in Absprache mit dem Notarzt, den lebensgefährlich Verletzten möglichst stabil zu halten.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Als Rettungskräfte den Polo wieder auf die Fahrbahn gezogen hatten, befreiten sie den 30-Jährigen aus dem Fahrzeug und transportierten ihn dann mit einem Rettungswagen zum Hubschrauber, der einen Kilometer entfernt gelandet war. Anschließend wurde er in die Bochumer Klinik "Bergmannsheil" geflogen.

Lkw-Fahrer leicht verletzt

Der LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde durch mit dem Rettungswagen ins Klinikum Lüdenscheid gebracht. 

Kran angefordert

Die B 236 war im Bereich des Unfalls bis in den Nachmittag voll gesperrt. Für die Bergung der Zugmaschine wurde ein Kran angefordert. 

Gegen 15.50 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Doch die Polizei betont, dass es zwischenzeitlich zu erneuten Sperrungen kommen könnte. Hintergrund: Das Erdreich muss wegen ausgelaufener Betriebsmittel ausgehoben werden um eine weitere Kontamination der Umwelt zu verhindern.

Polizei sucht Zeugen

Es entstanden nach ersten Schätzungen etwa 15.000 Euro Sachschaden. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei Werdohl unter 0 23 92/93 99 0 entgegen.

Wir berichten weiter.

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