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Schwerer Quad-Unfall auf der B236

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Von: Peter von der Beck, Markus Wilczek

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Das Quad wurde von zwei Bäumen aufgehalten, nachdem es über die Leitplanke geschleudert worden war. Der Fahrer stürzte den steilen Abhang Richtung Lenne hinunter.
Das Quad wurde von zwei Bäumen aufgehalten, nachdem es über die Leitplanke geschleudert worden war. Der Fahrer stürzte den steilen Abhang Richtung Lenne hinunter. © von der Beck, Peter

(Update) Nach einem schwerer Quad-Unfall in Werdohl im Bereich Elverlingsen musste die Bundesstraße 236 zwischen Werdohl und Altena für gut eine Stunde komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen 19 Uhr wurde die Strecke dann wieder freigegeben, nachdem der Verkehr zwischenzeitlich einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde.

Der Löschzug Stadtmitte der Werdohler Feuerwehr war mit etlichen Fahrzeugen vor Ort, genauso wie Polizei und Rettungskräfte. Die Feuerwehr musste dabei den verletzten Quad-Fahrer bergen. Dieser war einen Abhang etwa fünf Meter tief heruntergestürzt und nur knapp vor der Lenne zum Liegen gekommen. Wie genau sich der Unfall ereignet hat, ist unklar. Klar sei nur, so sagte es der leitende Polizist Matthias Radtke, dass der 36-Jährige Fahrer aus Lünen gemäß Spurenlage mit seinem Quad in Richtung Altena unterwegs war.

Der Fahrer kam von der Straße ab und krachte gegen die Leitplanke. Durch den Wucht des Aufpralls wurde das Quad über die Leitplanke geschleudert und blieb zwischen Bäumen hängen. Der Fahrer stürzte weiter den steilen Abhang hinunter fast bis in die Lenne.

Die Feuerwehr setzt zur Bergung eine Schleifkorbtrage ein.
Die Feuerwehr birgt den Verletzten mi Hilfe einer Schleifkorbtrage. © von der Beck, Peter

Verletzter ansprechbar

Wie Zugführer des Löschzugs Stadtmitte, Christof Niggemann, erläuterte, kam bei der Bergung des Verletzten eine Schleifkorbtrage zum Einsatz – ein wannenähnliches Gebilde. Der Verletzte wurde am Lenneufer auf die Trage gelegt und fixiert, anschließend wurde das Unfallopfer mit Muskelkraft flott hochgezogen, eine Leiter diente dabei als Untergrund für die Trage. Das funktionierte recht flott. Ein Rüstfahrzeug diente als Ankerpunkt, während die Feuerwehrmänner schnell den Verletzten hochzogen. Der dann ins Krankenhaus gebracht wurde

Die B236 war während der Bergungsaktion in beide Richtungen für weit mehr als eine Stunde voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Gegen 19.15 Uhr war die Strecke wieder frei.

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