Schwanrettung in der Lenne scheitert

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Ergriff beim Anblick der Feuerwehr die Flucht: der Schwan. ▪

WERDOHL ▪ Ein offenbar verletzter Schwan rief am Freitagabend rund 20 Wehrleute des Löschzuges Stadtmitte auf den Plan. Das Tier schwamm auf der Lenne in Höhe des Bolzplatzes. „Irgendwas stimmt nicht mit dem Schwan. Es sieht so aus, als habe sich ein Stückchen Holz in seinem Gefieder verfangen“, waren sich die beiden Spaziergängerinnen Doris Tobor und Angelika Pust einig.

Sie wandten sich an die Werdohler Polizei, die wiederum die Wehr alarmierte. In Überlebensanzügen machten sich zwei Feuerwehrleute auf den Weg ins Wasser, um das Tier zu retten. Weil die Lenne Niedrigwasser hat, können wir kein Boot einsetzten“, erklärte der stellvertretende Wehrleiter Heinrich Dittmann.

Doch sobald die Wehrleute sich dem Vogel näherten, ergriff dieser die Flucht und kreiste in einigen Metern Höhe über der Einsatzstellen, bis er schließlich komplett verschwand. „Augenscheinlich war das Tier gesund und in der Lage zu fliegen. Da hatten wir keine Chance“, so Dittman. Der Einsatz wurde abgebrochen und die Feuerwehr zog unverrichteter Dinge wieder ab. ▪ sb/ute

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