Schwallwände montiert

Mitarbeiter des Bauhofes montieren die Schwallwände entlang der Goethestraße.

WERDOHL ▪ Das angekündigte Tauwetter hat inzwischen zu Reaktionen geführt. Donnerstagmittag begannen Mitarbeiter des städtischen Bauhofes damit, die sogenannten Schwallwände parallel zum Parkplatz Goethestraße bis zum Trog zu montieren.

Eine Vorsichtsmaßnahme, denn zu sehen war von Hochwasser noch nichts, doch das kann sich nach allen Vorhersagen schnell entwickeln – und dann wäre die Zeit knapp für einen wirksamen Hochwasserschutz, wie etwa Mitte November vergangenen Jahres, als die Feuerwehr Stadtmitte in einer Eilaktion vorbeugend tätig werden musste, obwohl sich die Lage dann doch relativ schnell wieder entspannt hatte und die Bilanz unter der Überschrift „Noch einmal Glück gehabt“ gezogen werden konnte.

Wie es diesmal wird, weiß niemand genau, doch könne der Trog unter der Stadtbrücke schnell geschlossen und der bedrohte Goetheparkplatz von Autos geräumt werden. Der Trend von Donnerstagnachmittag: Der Lennepegel steigt stetig. Für eine extremere Situation liegen Sandsäcke bereit, und bei der Feuerwehr weiß man, dass mit Einsätzen zu rechnen ist.

„Wir sind jederzeit erreichbar und schnell vor Ort“, so Wehrleiter Manfred Theile, der die Wetterwarnungen genauestens verfolgt und ernst nimmt. Die Erfahrungen mit Kyrill – als das Szenario ebenfalls harmlos begann – wirken noch nach. Ab Donnerstagnachmittag und in der Nacht zum heutigen Freitag war mit Windgeschwindigkeiten bis zu 75 km/h zu rechnen; darüber hinaus sei bis Freitag 3.30 Uhr intensiver Starkregen vorausgesagt, wobei von Wassermengen bis zum 45 Liter pro Quadratmeter die Rede war.

Rainer Kanbach

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