Immer wieder Probleme

Schulzentrum am Riesei: Videoüberwachung kommt

Das Gelände rund um die Gesamtschule auf dem Riesei mit Blick auf das ehemalige Hauptschulgebäude, das jetzt als private Pflegeschule genutzt wird. Weil die Freiflächen und Schulhöfe oft verschmutzt sind, soll dort eine Videoüberwachung angebracht werden.
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Das Gelände rund um die Gesamtschule auf dem Riesei mit Blick auf das ehemalige Hauptschulgebäude, das jetzt als private Pflegeschule genutzt wird. Weil die Freiflächen und Schulhöfe oft verschmutzt sind, soll dort eine Videoüberwachung angebracht werden.

Beide Anträge der WBG-Fraktion zu den Themenbereichen Sauberkeit und Ordnung wurden vom neuen „Föso“ – dem Ausschuss für Feuerwehr und Ordnungswesen – einstimmig angenommen.

Ole Warschun von der WBG stellte beide Anträge den Ausschussmitgliedern im Festsaal Riesei vor. Seine Fraktion hatte beantragt, auf dem Schulgelände am Riesei eine Kameraüberwachung zu installieren. Die Nachbarstadt Neuenrade habe es mit einer Videoüberwachung am Schulgelände Niederheide vorgemacht, dort sei man erfolgreich, sagte Warschun. Die Verwaltung möge prüfen, was da in Werdohl möglich sei. Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) unterstützte das Anliegen.

Er habe sich dort oben selbst alles angesehen. Mitunter 40 bis 50 leere Schnapsflaschen seien weggeräumt worden, sagte er. Flaschen seien schon auf den Anbau an das ehemalige Hauptschulgebäude geworfen worden. Der für Immobilien zuständige Abteilungsleiter Thomas Schroeder sagte, dass die Verwaltung schon mit dem Thema beschäftigt sei. Eine Kameraüberwachung werde installiert.

Wird die Überwachung ausgeweitet?

Auf den Vorschlag von CDU-Sprecher Michael Schürmann, in diesen Prüfauftrag auch gleich den Colsman-Platz und den Brüninghaus-Platz miteinzubeziehen, reagierte Schroeder spontan. Das städtische Grundstück samt Gebäuden auf dem Riesei sei datenrechtlich leicht zu überwachen. Bei den öffentlichen Plätzen sehe die Lage ganz anders aus.

Auch die von der WBG beantragte Einrichtung einer Müllpolizei stieß zumindest im Prinzip auf offene Ohren. In Hagen sind 16 Personen in Vollzeit damit beschäftigt, Müllvergehen zu verfolgen und zu bestrafen. Eine Anfrage an die Stadt Hagen, wie viele Personalkosten denn der halben Million Euro Einnahmen aus Anzeigen und Gebühren gegenüberstehen, blieb bislang unbeantwortet. Bürgermeister Späinghaus stellte etwas flapsig fest, dass man für Werdohl sicher keine 16 Leute brauche.

„Müllpolizei“: Ehrenamtler könnten helfen

Späinghaus brachte die Idee ein, ob vielleicht auch Ehrenamtliche eingebunden werden könnten. Er verwies auch darauf, dass mit Thomas Lienenkämper ein Mann bei der Stadt beschäftigt ist, der verboten entsorgten Müll aus Wäldern und Straßenrändern einsammle. Dessen Arbeit sei „leider“ sehr erfolgreich. Die Müllproblematik sei aber kein spezielles Werdohler Problem, das komme überall vor.

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