Beratungsangebot für Schüler ausreichend

Bei Schulproblemen können Beratungsstellen helfen.

Werdohl - Sei es Kummer bei den Hausaufgaben, Sorge über die schulischen Leistungen oder Überforderung im Schulalltag – bei einer schulpsychologischen Beratungsstelle finden Eltern und Schüler Hilfe. Schulpsychologische Beratung orientiert sich an den individuellen Ausgangssituationen der ratsuchenden Schüler, Eltern, Lehrer und Schulen.

Die Beratung soll die Selbstverantwortung sowie Selbstregulationskräfte der Kinder, der Familie und der Schule unterstützen, indem die Beteiligten ihre Sichtweisen klären, verschiedene Lösungsideen entwerfen und Absprachen treffen, was zu tun ist.

Der schulpsychologische Dienst wird am Dienstag, 23. Februar, auch Thema in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Werdohl sein. Die Verwaltung will den Ausschuss, der ab 17 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Rathauses tagt, dann über die Möglichkeiten der schulpsychologischen Beratung für Werdohler Schüler informieren.

Im Märkischen Kreis gebe es drei Beratungsstellen, erfahren die Ausschussmitglieder aus einem Beratungspapier, das die Stadtverwaltung für die Sitzung erstellt hat. In Altena unterhalte der Märkische Kreis eine Beratungsstelle für Schüler der kreiseigenen Schulen, in Lüdenscheid gebe es eine für die Schüler der Lüdenscheider Schulen und in Plettenberg befinde sich eine Beratungsstelle des Diakonischen Werkes. In diesen Beratungsstellen würden Schüler von Werdohler Schulen zwar nicht in allgemeinen schulischen Problemlagen beraten. Jedoch bestehe ein Anspruch und auch die Absprache, bezogen auf ein regionales Einsatzmanagement, in akuten Krisensituationen, deren Ursachen im schulischen Kontext liegen, zu beraten. Davon könnten auch Werdohler Schüler profitieren. „Darüber hinaus werden die Beratungslehrer von Schulen städteübergreifend beraten und qualifiziert“, heißt es in dem Papier weiter. Über dieses spezielle Beratungsangebot hinaus gebe es einen grundlegenden Beratungsanspruch von Kindern, Jugendlichen und Eltern in Erziehungsfragen. Zum einen biete das Jugendamt Beratung an, zum anderen werde Erziehungsberatung durch vier Beratungsstellen sichergestellt, deren Arbeit aus Mitteln der Jugendhilfe finanziert werde. Diese Beratungsstellen befinden sich laut Stadtverwaltung in Lüdenscheid (Diakonisches Werk und Kinderschutzbund), Altena (Caritas) und Plettenberg (Diakonisches Werk). Die Stadtverwaltung betrachtet diese Betreuungsangebote für Werdohler Familien als ausreichend, eine Ausweitung sei aus Sicht des Jugendamtes nicht erforderlich, heißt es.

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