Schuldnerberaterin Ulrike Weißberg geht in Rente

Schuldnerberaterin Weißberg hört nach 28 Jahren auf.

Werdohl - Die Arbeiterwohlfahrt hat die Stelle der Schuldnerberatung in Werdohl ausgeschrieben, die langjährige Beraterin Ulrike Weißberg geht aus gesundheitlichen Gründen Ende Mai in den vorgezogenen Ruhestand. Sie ist 60 Jahre alt.

Die Hemeraner Juristin Ulrike Weißberg ist bereits seit dem 15. Oktober 1987 als Schuldnerberaterin in Werdohl beschäftigt. Vorher war sie bei einer Stadtverwaltung angestellt. In ihren 28 Jahren Dienst bei der Awo hat sie viele gesellschaftliche Veränderungen miterlebt. Der stellvertretende Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Unterbezirk Hagen/Märkischer Kreis, Uwe Feldhaus, lobt Weißberg in höchsten Tönen. „Frau Weißberg ist das Gesicht der Schuldnerberatung, sie hat diese Arbeit über fast drei Jahrzehnte geprägt.“ Ulrike Weißberg helfe den Menschen unprätentiös und sofort. Schweren Herzens habe man bei der Awo ihrem Wunsch entsprochen, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen.

Die Stelle im Umfang von 39 Wochenstunden sei intern und in Fachkreisen ausgeschrieben worden. Eine Befähigung als Jurist sei nicht erforderlich, so Feldhaus, allerdings würden Erfahrungen in der Schuldner- und Verbraucherinsolvenz vorausgesetzt. Ein Sozialarbeiter könne diese Aufgabe auch erfüllen, soweit der Bewerber oder die Bewerberin ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Problemlagen beim Umgang mit Geld habe. Die Stelle soll zum 1. Juni wiederbesetzt werden, die Bewerbungsfrist endet am 31. März. Dienstsitz bleibe das soziale Beratungszentrum der Stadt Werdohl im Bürgerhaus an der Schulstraße.

Von Volker Heyn

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