Schützen hoffen auf 2022

Mit großen Abständen konnte am Freitag die Kranzniederlegung des Schützenvereins Werdohl im Ludwig-Grimm-Park erfolgen. Die Hoffnung ist groß, dass im nächsten Jahr wieder das volle Schützenfest-Programm möglich ist.
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Mit großen Abständen konnte am Freitag die Kranzniederlegung des Schützenvereins Werdohl im Ludwig-Grimm-Park erfolgen. Die Hoffnung ist groß, dass im nächsten Jahr wieder das volle Schützenfest-Programm möglich ist.

Auch in diesem Jahr musste das Werdohler Schützenfest coronabedingt ausfallen. Dennoch riefen sich die Schützen zumindest in Erinnerung.

„Leider kann ich heute wieder nicht das Schützenfest eröffnen – obwohl wir gutes Wetter haben“, leitete Schützenvereins-Vorsitzende Andreas Schreiber am Freitagabend die Kranzniederlegung ein. Zum zweiten Mal muss das Schützenfest coronabedingt ausfallen. Im kleinen Rahmen und mit großen Abständen konnte im Ludwig-Grimm-Park immerhin der Verstorbenen gedacht werden.

Kranzniederlegung am Ehrenmal

Es war der einzige Programmpunkt, der vom Schützenfest stattfinden konnte, das die Mitglieder eigentlich an diesem Wochenende gefeiert hätten. Begleitet von Trompeten-Klängen, gespielt von Christian Crone, legten Vorsitzender Andreas Schreiber und Schützenkönig Volker Brahmsiepen den weiß-grünen Kranz am Ehrenmal nieder – in Gedenken an die Verstorbenen. Bereits im Vorfeld hatte der Verein die drei Flaggen für Deutschland, Werdohl und den Schützenverein gehisst.

Am Freitag kam vor allem eins durch bei den Schützen: Die Hoffnung, dass Corona nun endlich abebbt und in 2022 wieder mehr geht.

Schützenfest ist, wenn man trotzdem feiert.“

Schützen-Chef Andreas Schreiber

„Schützenfest ist, wenn man trotzdem feiert“, wandte sich der Vorsitzende nach der Kranzniederlegung noch einmal an seine Vereinsmitglieder. Er wünschte sich, dass ersatzweise ein wenig zuhause gefeiert wird – natürlich corona-konform.

„Es ist nicht schön. Es ist kacke – ich bringe das mal auf den Punkt“, drückte sich auch Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) deutlich aus zur Absage wegen Corona. Das Schützenfest sei immer ein Highlight in Werdohl. Er selbst sei aber noch „sehr zurückhaltend“, ob die Veranstaltung im nächsten Jahr stattfinden könne. „Aber ich wünsche es mir.“

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