Was schützen die Schützen eigentlich?

Peter Neuhaus und Nils Alfringhaus wurden mit dem Orden für besondere Verdienste um das Schützenwesen ausgezeichnet.

WERDOHL ▪ „Ja, Tach zusammen“, grüßte Rüdiger Schmale, Pfarrer im Ruhestand, die Schützen beim Gottesdienst unter freiem Himmel – anlässlich der Kranzniederlegung am Ehrenmal am Freitagabend. Schließlich bat er Gott in einem Gebet darum, dass 181. Werdohler Schützenfest zu beschützen. Von Michael Koll

Pater Irenäus sagte im Anschluss: „Alle Jahre wieder kommt das Schützenfest.“ Doch, so frage er sich: „Was schützen die Schützen eigentlich heute – wenn nicht Stadtmauern und Tore?“ Immerhin, so kam er für sich zu einer Antwort, seien sie mit ihrem Festhalten an der Tradition ein Kontrapunkt zur schnelllebigen Zeit.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Peter Neuhaus und Nils Alfringhaus mit dem Orden für besondere Verdienste um das Schützenwesen ausgezeichnet.

Neuhaus ist seit 1996 im Kompanievorstand als Sportleiter sowie stellvertretender Kompanieführer (2001 bis 2004) aktiv. Außerdem fungiert er als Jugendleiter im Verein.

Alfringhaus, Adjutant des Oberst, war im Kompanievorstand von 1994 bis 2011 Schriftführer. Zudem stand er jahrelang als Kassenprüfer der Kasse des Kreisschützenbundes Iserlohn zur Verfügung.

Den Orden für Verdienste um das Schützenwesen erhielten zudem folgende Werdohler Schützen: Susanne Pache, Margitta Putz, Katica Reichel sowie Ulrich Schulte.

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