Ein Querschnitt durch die Musik

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Julius Vizkelety und Angelina Pingel überzeugten durch ein harmonisches Zusammenspiel

Werdohl - „Wir sind eine Musikschule für alle Generationen“, so Sebastian Hoffmann von der Musikschule Lennetal.

Und so haben sich am Samstag neben 64 Streichern auch noch 20 Gitarristen im Alter zwischen fünf und 86 Jahren dem Beratungsvorspiel und damit auch der Kritik des Lehrerkollegiums gestellt. Im Falle der Streicher bestand dies neben Sebastian Hoffmann aus Dagmara Daniel, Isabelle Pischel und Christoph Pithan. Letzterer war es auch, der gemeinsam mit der angehenden Cellistin Jule Grefe Thema und Variationen in G-Dur von Michael Corszen vortrug.

Von der Leistung der 14-Jährigen waren die Juroren begeistert: „Da war alles drin, worauf es beim Cellospiel ankommt. Wirklich super“, so Sebastian Hoffmann. Einmal im Jahr sind im Wechsel die Streich- und Zupfinstrumente oder aber die Bläser, Sänger und Pianisten an der Reihe. Wer sich durch eine besonders gute Leistung auszeichnet, wird wahlweise für das Förderpreiskonzert, das im diesem Jahr am 21. Mai ab 17 Uhr in der Aula der Musikschule stattfinden wird, oder aber das Jugendsymphonieorchester vorgeschlagen. Für Jule Grefe wäre ein Platz im Orchester in jedem Fall drin.

Bei der Bewertung der Musiker achteten die Lehrer vor allem auf Haltung und Technik, die Ausführung oder auch auf den Auftritt als Künstler. Auf einem Fragebogen wurde die Leistung wahlweise mit dem Prädikat „sehr schön“ bis „bitte verbessern“ vermerkt. Gerade die Bewertung durch einen fremden Lehrer sei enorm wichtig: „Wenn die Rückmeldung von jemand anders kommt, bleibt es auch hängen“, so Hoffmann.

Auch mit dabei waren Julius Vizkelety und Angelina Pingel, die mit Cello und Geige als Duo auftraten. Das Votum der Jury viel sehr positiv aus: „Wir sind sehr begeistert von euch beiden“. Das Zusammenspiel dreier grundverschiedener Stücke klappte sehr schön. Fazit: „überall ein sehr gut“.

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