Straße muss gereinigt werden

Schon wieder Stau auf der B229 im Versetal: Erneut ist ein Unfall der Grund

Auf der B229 muss nach einem Unfall mit einem Spezialfahrzeug erneut die Straße gereinigt werden.
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Auf der B229 muss nach einem Unfall mit einem Spezialfahrzeug erneut die Straße gereinigt werden.

Im Versetal kommt es erneut zu Verkehrsbehinderungen: Nachdem in der vergangenen Woche ein Öl-Unfall für eine stundenlange Sperrung der Bundesstraße gesorgt hatte, ist jetzt erneut ein Unfall die Ursache.

Im morgendlichen Berufsverkehr kommt es auf der Bundesstraße 229 im Versetal erneut zu massiven Verkehrsbehinderungen. Denn nach einem Unfall muss die Fahrbahn gereinigt werden. Knapp eine Woche nach dem verhängnisvollen Öl-Unfall, als die Straße über Stunden für den Verkehr komplett gesperrt war und es zu einem großen Verkehrschaos in der Region kam, ereignete sich der Unfall jetzt nahezu an selber Stelle. Denn erneut passierte es im Bereich Altenmühle.

Nach ersten Informationen der Polizei sollen gegen 5.37 Uhr zwei Fahrzeuge über einen Stein gefahren sein. Während ein Auto dabei „nur“ einen Reifenschaden erlitt, riss bei dem anderen Fahrzeug die Ölwanne auf und das Öl lief auf die Fahrbahn. „Derzeit ist das Unternehmen Lobbe damit beschäftigt, die Straße mit einem Spezialfahrzeug zu reinigen“, sagte Polizeisprecher Christof Hüls auf Nachfrage der Redaktion.

Straße nur einspurig befahrbar

Deshalb ist die Bundesstraße im Bereich Altenmühle nur einspurig befahrbar. Die Polizei ist vor Ort und regelt den Verkehr. Vor allem in Fahrtrichtung Lüdenscheid kommt es zu massiven Behinderungen. Die Fahrzeuge stauten sich im morgendlichen Berufsverkehr zeitweise bis hinter den Ortseingang Eveking zurück, so dass auch am Dienstagmorgen wieder viel Geduld gefragt ist, wenn man von Werdohl nach Lüdenscheid beziehungsweise zur Autobahn, oder auch in die andere Richtung fahren möchte.

Denn der Höhenweg ist baustellenbedingt weiterhin gesperrt, so dass die B229 derzeit die einzige direkte Verbindung von Werdohl Richtung Lüdenscheid und umgekehrt ist. Welche Auswirkung ein Unfall auf dieser Straße haben kann, mussten am Mittwoch viele Verkehrsteilnehmer schmerzlich erfahren, als nach dem morgendlichen Öl-Unfall in der Rotenhohl-Kurve die Straße bis in die Abendstunden gesperrt werden musste und der Verkehr in der gesamten Region zeitweise praktisch zum Erliegen kam.

Container fällt vom Anhänger

In der engen Kurve war ein Auto mit Anhänger ins Schleudern geraten, der Anhänger umgekippt und ein nicht ausreichend gesicherter 1000-Liter-Container mit Hydrauliköl von der Ladefläche gefallen. Während der Verursacher, der nicht im Besitz eines Führerscheins war flüchtete und sich bislang noch immer nicht bei der Polizei gemeldet hat, lief das zähflüssige Biohydraulik-Öl auf die Fahrbahn und sorgte für eine spiegelglatte Fläche.

Deshalb sperrte die Polizei die wichtige Verbindungsstraße für viele Stunden, bis die Verunreinigung zumindest notdürftig beseitigt war. Aus Gründen der Verkehrssicherheit gilt im Bereich der Unfallstelle aber noch immer ein Tempolimit von 10 km/h.

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