Schnelles Internet für Woge-Mieter

+
Ingo Wöste (Mitte) und Mayk Schröder (Dritter von rechts) präsentierten zusammen mit Vertreten von Unitymedia das neue Angebot einer schnellen Internetversorgung für die Woge-Mieter. 

Werdohl - Das schnelle Internet bringt die Werdohler Wohnungsgesellschaft Woge ihren Mietern jetzt flächendeckend in nahezu alle Wohnungen – in einer Kooperation mit dem Netzbetreiber Unitymedia.

„Doch unsere Mieter können auch jeden anderen Anbieter nutzen“, versichert Woge-Chef Ingo Wöste. „Dabei profitieren sie aber ebenso vom Netzausbau, den wir momentan vornehmen.“ 

Bei einem Pressetermin gemeinsam mit dem Elektrogeschäft-Inhaber Mayk Schröder sowie Vertretern von Unitymedia betont Wöste: „Wir wollen Werdohl ins multimediale Zeitalter führen.“ Er unterstreicht: „Wir wollen den ganz großen Wurf.“ Die neuen Leitungen seien das aktuelle Maß der Dinge: „Wir müssen somit über Widerstände und Übertragungsgeschwindigkeiten überhaupt nicht mehr reden“, freut sich der Woge-Chef. „Unsere Mieter heben jetzt ab.“ 

Unsere Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Projekt:

Welche Maßnahmen werden beim Netzausbau aktuell vorgenommen? 

1400 von insgesamt 1436 Wohneinheiten der Woge in Werdohl sollen bis zum Ende des Jahres ans schnelle Internet angebunden werden. Dazu werden bis in die Häuser Glasfaserkabel verlegt. Im Haus und bis zu den Wohnungen werden Kupferkabel verwandt, welche einen Datentransfer bis zu einer Übertragungsrate von 400 Megabit pro Sekunde (MBit/s) garantieren. Über diese Leitung erhalten die Mieter die Anbindung ans Festnetz, Radioprogramme, Kabel-TV und Internet. 

Was ist, wenn Geräte für den Endverbraucher künftig auch höhere Geschwindigkeiten verarbeiten können beziehungsweise benötigen? 

Beim derzeitigen Ausbau werden zusätzlich auch Glasfaserkabel bis in die betreffenden Wohnungen verbaut. Jede Wohneinheit erhält vier Glasfaser-Phasen, auf die die Internetleitung in Zukunft problemlos umgestellt werden kann. Ingo Wöste jubelt: „Wir bauen damit etwas in die Häuser, was noch nicht einmal Stand der Technik, sondern Zukunftsmusik ist.“ Mit Glasfaserkabeln in der Wohnung ist „ein unbegrenzt hoher Datendurchsatz möglich“, erklärt Wöste. 

Was machen Mieter, die statt Kabel-TV lieber Satelliten-Fernsehen nutzen wollen, etwa weil sie ausländische Satellitensender empfangen möchten? 

Auf Wunsch ist auch dies möglich über die neuen Leitungen. „Die Mieter bekommen auf diesem Weg einen Zugriff auf mehr als 4000 verschiedene TV-Programme aus mehr als 100 Nationen“, erläutert Mayk Schröder vom Werdohler Elektrogeschäft EP Schröder. 

Im Zuge des Umbaus erfolgt für die Woge-Mieter die Umstellung vom analogen aufs digitale TV-Signal. Was machen Mieter, deren Geräte zu alt sind, um digital zu empfangen? 

Unitymedia stellt kostenfrei 70 Receiver zur Verfügung, mit denen Altfernseher für den digitalen Empfang fit gemacht werden können. „EP Schröder baut diese Empfangsgeräte bei den Mietern auf und stellt sie gegen einen kleinen Obolus auf Wunsch auch ein“, versichert Wöste. 

Was kostet der Umbau für die Mieter? 

Woge-Chef Ingo Wöste verspricht: „Wir sprechen eine Mieter-Garantie aus, die besagt, dass sich die Kosten in der Betriebskostenabrechnung für zwölf Jahre nicht erhöhen werden.“ Sollten die Mieter einen Vertrag mit Unitymedia abschließen, können sie Übertragungsraten von 30 bis 400 Mbit/s wählen. Bei 400 Mbit/s betragen die monatlichen Kosten 19,99 Euro. 

Weitere Informationen zu den Angeboten von Unitymedia finden Interessierte auf der Homepage der Woge unter www.woge-werdohl.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare