Schnee sorgt für ersten Volleinsatz des Winters

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Alle Mitarbeiter und Fahrzeuge des Baubetriebshofs waren am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet im Einsatz.

Werdohl - Bereits einen Tag vor dem meteorologischen Winteranfang am Freitag kam es zu einem ersten Wintereinbruch in Werdohl. Eine dünne Schneeschicht überzog am Donnerstagmorgen die Stadt in weiten Teilen, so dass die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs und die beauftragten Fremdfirmen den ersten Volleinsatz fahren mussten.

Der Schnee sorgte zwar auch für rutschige Straßen, anders als in vielen anderen Kreiskommunen vermeldete die Polizei für Werdohl allerdings keine witterungsbedingten Unfälle. In Neuenrade kam es zu einem Unfall mit leichtem Blechschaden, bei dem niemand verletzt wurde. Verkehrsprobleme gab es in Pungelscheid, wo sich Fahrzeuge teilweise festfuhren, bevor die Räum- und Streufahrzeuge diesen Bereich erreicht hatten, und auf der Straße zum Schulzentrum Riesei, wo vor allem die Busse ihre Schwierigkeiten mit dem glatten Untergrund hatten.

„Zunächst waren die Straßen trocken, bevor es gegen 7 Uhr stark angefangen hat zu schneien, so dass innerhalb von einer halben Stunde alles weiß war und wir mit allen verfügbaren Kräften ausrücken mussten“, sagte Uwe Bettelhäuser, Leiter des Baubetriebshofs, auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt waren bis in den späten Vormittag hinein rund 20 Mitarbeiter damit beschäftigt, die städtischen Straßen, Wege und Plätze vom ersten Schnee des Winters 2017/18 zu befreien. Neben den Fußtrupps setzte Bettelhäuser sechs Fahrzeuge ein, hinzu kamen zwei Fahrzeuge von Fremdfirmen.

Mitarbeiter bleiben in Bereitschaft

Für die kommenden Tage bleiben die Mitarbeiter des Räum- und Streudienstes in Einsatzbereitschaft. „Wir rechnen weiterhin mit vereinzelten Schneefällen, zudem sollen sich die Temperaturen nachts rund um die Null-Grad-Marke bewegen, so dass es stellenweise zu überfrierender Nässe und damit Glättebildung kommen kann. Weitere Einsätze dürften in dieser Woche also erforderlich sein“, glaubt Bettelhäuser.

Rund 150 Tonnen Streusalz vorrätig

Darauf vorbereitet ist das Team des städtischen Bauhofs in jedem Fall. „Die Silos und Lager sind voll, wir haben rund 150 Tonnen Streusalz vorrätig, können auch jederzeit nachbestellen, falls der Vorrat zur Neige gehen sollte“, sagte Bettelhäuser.

Wie hoch der Verbrauch in einem Winter ist, sei schwierig zu schätzen. Bei häufiger Glättebildung werde mehr Streusalz benötigt als bei Schneefällen, wo vor allem geräumt werden müsse. „Der Verbrauch schwankt deshalb zwischen 400 bis 700 Tonnen pro Winter“, sagte Bettelhäuser.

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