Schlemmen an der Lennewiese

Reibeplätzchen: ein Verkaufsklassiker

Werdohl - Die Entscheidung fiel schwer: Pizza aus dem Ofen? Fangfrischer Fisch vom Grill? Eine spanische Paella, die an die vergangenen Urlaubstage erinnert? Oder doch lieber der Karl-Burger mit hausgemachter Curry-Sauce und Korianderaioli? „Woge kulinarisch“ zog am Sonntag wieder einmal viele Geschmacks-Register und wurde erneut zu einem besonderen Erlebnis für Auge und Gaumen gleichermaßen.

Von Susanne Jentzsch

Doch bevor „aufgetischt“ wurde, gab es Informationen aus erster Hand. NRW Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek war gestern Vormittag neben Landrat Thomas Gemke, Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste sowie Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalenagentur, Gast einer Talkrunde in der Lennelounge. Diskutiert wurde unter anderem über die Realisierung und die Chancen des Rad- und Wanderweges Lenneroute sowie über die Regionale.

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"Lenne lebt" und "Woge kulinarisch"

„Wir wollen den Lenneradweg lückenlos schließen“, bekräftigte Groschek in der Gesprächsrunde und sprach dem Landrat damit aus der Seele. Gemke hofft, dass Bedenkenträgern nicht mehr Rechte eingeräumt werden, als jenen die sagen „Wir packen es an“. Tourismus und Kultur müssten überregional noch stärker miteinander verbunden werden – seine Vision: Eines Tages eine Art Märkische Kombikarte. Auch wenn die Regionale zu Ende geht – „Aus dem Fokus wird Südwestfalen in Düsseldorf nicht verschwinden“, versicherte Groschek. Die Region müsse auch künftig als Herausforderung gesehen und mit weiteren Erfolgen gekrönt werden, so der Minister. Er sprach sich für „intelligente Lösungen“ aus, die den Auto-, Bahn- und Radverkehr miteinander verknüpfen. Weitere, wichtige Aspekte seien unter anderem auch der Lückenschluss der A 46 und die Umgestaltung diverser Bahnhöfe der Region. Es gebe noch viele Aufgaben, an denen angesetzt werden müsse, bekräftigte auch Dirk Glaser. Unter anderem müsse viel Arbeit investiert werden, um dem Dörfer-Sterben entgegenzuwirken, und die Themenfelder Tourismus, Klima, Natur, Wasser, Wald anzugehen.

Dass bei der „Woge kulinarisch“ für jeden Geschmack etwas dabei ist, zeigten in erster Linie sicherlich wieder die Besucherzahlen. Pünktlich zur Mittagszeit füllte sich die Lennewiese zusehends mit Besuchern – die Warteschlangen an den Ständen wurden immer länger, die Augen und Vorfreude auf die appetitlich angerichteten Leckereien immer größer. Leckere Düfte zogen den Besuchern in die Nasen und machten Lust auf mehr. Egal ob süß oder deftig, hungrig musste wirklich niemand nach Hause gehen. Mit freiem Blick auf die sachte dahinfließende Lenne, schmeckte es in der entspannten Sonntagsatmosphäre nochmal so gut. Derweil unterhielten, wie bereits am Samstagabend, mehrere Musikgruppen auf der Bühne das schlemmende Publikum. Die harmonische Hintergrundmusik war das „Salz in der Suppe“ und rundete die „Woge kulinarisch“-Veranstaltung ab.

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