Schlägerei endet mit gebrochenem Jochbein

Werdohl/Neuenrade - Übel zugerichtet wurden zwei junge Männer am 7. Juni 2014 bei einer Schlägerei in Werdohl: Beide wurden mit einer Gehirnerschütterung, einem gebrochenen Jochbein und weiteren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und mussten operiert werden.

Eine längere Arbeitsunfähigkeit war die Folge. Ja, er sei an jenem Tag „vor Ort“ gewesen, teilte ein heute 21-jähriger Angeklagter im Amtsgericht Altena über seinen Anwalt mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Neuenrader gefährliche Körperverletzung vor. 

Die Provokationen, „Pöbeleien“ und auch die körperliche Auseinandersetzung seien zunächst von den beiden „angeblich Geschädigten“ ausgegangen, ließ der Angeklagte ausrichten. Einer seiner Begleiter habe sich das nicht mehr gefallen lassen, und so sei es zu der Schlägerei gekommen. 

"Getrunken, aber nicht besoffen"

In ihrem Verlauf habe er selbst eine Risswunde in der Augenbraue erlitten. Alkohol habe bei ihm an jenem Tag keine große Rolle gespielt, erinnerte sich der Angeklagte: „Ich hatte an dem Tag getrunken, aber ich war nicht besoffen.“ 

Einer möglichen Einstellung des Verfahrens zweieinhalb Jahre nach der Tat wollte Staatsanwältin Sandra Ley nicht zustimmen, „ohne die beiden Zeugen gehört zu haben“. Denn einer von ihnen war gar nicht erst erschienen. 

Außerdem sollen noch weitere Zeugen aus dem Umfeld des Angeklagten geladen werden, die bei der Keilerei dabei waren. Am 7. März soll im Amtsgericht erneut verhandelt werden, um zu klären, was an jenem Tag geschah.

Rubriklistenbild: © dpa

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