Schilderbaum mit ungewisser Zukunft

Der Vereinsbaum auf dem Brüninghaus-Platz wird wahrscheinlich abgebaut und eingelagert. Wie es danach weitergehen soll, muss noch überlegt werden. - Foto: Heyn

Werdohl - Der Vereinsbaum auf dem Brüninghaus-Platz steht vor einer ungewissen Zukunft. Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung soll kommenden Dienstag beschließen, den Schilderbaum abbauen und einlagern zu lassen. Danach könne man darüber nachdenken, wie es mit dem Gestell weitergehen soll.

Die Verwaltung hatte im Herbst vor einem Jahr bei den Vereinen nachgefragt, wie sie zum Erhalt des Schilderbaumes stehen. Knackpunkt ist, dass die Schilder teilweise erneuert werden müssen und auf jeden Verein Kosten zwischen 100 und 200 Euro zukommen. Diese Kosten lassen sich nicht genauer beziffern, klar ist nur, dass sie nicht im Budget der Stadt für den Umbau des Brüninghaus-Platzes erhalten sind.

38 Vereine sind damals angeschrieben worden, lediglich 18 hatten sich zurückgemeldet. Zwei weitere hatten sich aufgrund der Berichterstattung in dieser Zeitung bei der Verwaltung gemeldet, zwei hatten um Fristverlängerung gebeten. Das Ergebnis: Ein Verein äußerte sich ablehnend; einer wollte sich der Mehrheit anschließen; sechs waren prinzipiell dafür, wollten aber genaue Kosten abwarten; zwölf Vereine haben sich eindeutig für den Erhalt ausgesprochen.

In der Vorlage für den Ausschuss steht: „Der Verwaltung ist es sehr wichtig zu betonen, dass die Demontage des Vereinsbaumes keineswegs ein Zeichen gegen das Ehrenamt, gegen die Vereine oder gegen die vielen hochmotivierten Bürger sein soll.“

Der Umbau des Brüninghaus-Platzes samt Lennestrand, Stadtspange und Bushaltestelle Freiheitstraße sei so eng kalkuliert, dass aktuell kein Geld für den Vereinsbaum übrig ist. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, den Baum abzubauen, beim Bauhof einzulagern und nach Abrechnung der Umbaumaßnahmen eine Entscheidung über die Wiederaufstellung, den Ort und die Finanzierung zu treffen.

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