Schiefe Büros im Rathaus-Altbau: Gesundheitliche Schäden befürchtet

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Die Libelle der Wasserwaage zeigt es: In manchen Büros sind die Böden deutlich erkennbar schie

Werdohl - Mitarbeiterinnen aus einem oberen Stockwerk im Altbau des Rathauses befürchten gesundheitliche Beschwerden, weil die Böden in ihren Büros uneben und regelrecht schief sind.

Der Ausschuss für Bauen und Liegenschaften gab am Montag Mittel frei, um in einzelnen Büros mit dem Bau von kleinen Podesten Abhilfe zu schaffen. 

Mitarbeiterinnen hätten sich über mögliche Haltungsprobleme am Schreibtisch beschwert, berichtete Fachbereichsleiter Thomas Schroeder am Montag im Ausschuss. In einigen Büros seien die Böden so geneigt, dass kein günstiger Platz im Raum für die Kombination von Schreibtischstuhl und Schreibtisch zu finden sei. Die ganze Etage einschließlich Flur und Treppenaufgang mit Estrich zu sanieren, sei unverhältnismäßig teuer. 

Nicht nur der Boden müsse in diesem Fall angepasst werden, sondern auch Türen, Anschlüsse und Stürze müssten angefasst werden. Die vom Ausschuss genehmigte Lösung ist einfach: In die Amtszimmer werden niedrige Podeste gebaut, die eine ebene Fläche für den Arbeitsplatz herstellen. Für den Besucher im Büro würde das keine Beeinträchtigung darstellen. Barrierefrei sind die Büros ohnehin nicht zu erreichen, der Flur ist nur über eine Treppe zu erreichen. 

Mit dem bloßen Auge ist zu erkennen, dass die Böden in den betroffenen Büros schief sind. Schränke an den Wänden haben einen deutlichen Drall nach links oder rechts. Die Wasserwaage zeigt ganz genau an, wo der Fußboden die Waagerechte verlässt. Wie viele Arbeitsplätze umgerüstet werden müssen, ließe sich noch nicht sagen, so Schroeder.

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