Im Scheckkartenformat

Neue Dienstausweise für die Feuerwehr

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh übergab Feuerwehrchef Kai Tebrün am Mittwoch die neuen Dienstausweise für die Freiwillige Feuerwehr.

Werdohl - Die alten „Lappen“ können die Werdohler Feuerwehrleute jetzt in den Müll werfen. Seit Mittwoch haben sie neue Dienstausweise im Scheckkartenformat.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh hat die Plastikkärtchen Stadtbrandinspektor Kai Tebrün für die ganze Feuerwehr übergeben. Die Ausweise verschaffen den Brandbekämpfern landesweit Vergünstigungen auf gewisse Leistungen beispielsweise bei Versicherern, Autohäusern, Freizeitparks oder einem Bezahlsender. „Das ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit, die die Feuerwehr leistet“, sagte sie. 

Rabatte als schöner Nebeneffekt

Die Rabatte sind aber nur ein schöner Nebeneffekt der Dienstausweise, um deren Ausstellung sich insbesondere der stellvertretende Wehrleiter Andreas Wäscher bemüht hatte. „Auf der Rückseite tragen die neuen Ausweise alle Angaben, die zum Beispiel im Krankenhaus benötigt werden, wenn ein Feuerwehrmitglied nach einem Dienstunfall ärztlich behandelt werden muss“, erklärt er. Ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren in NRW sind nämlich bei der Unfallkasse NRW gesetzlich unfallversichert. 

Doch auch in anderen Fällen kann der Dienstausweis den Mitgliedern der Feuerwehr eine wertvolle Hilfe sein, erklärt Wäscher. Bei Sammelaktionen in der Stadt könnten sie sich damit legitimieren, nennt er ein praktisches Beispiel. 

Gültigkeitsdauer von zehn Jahren

Mit den Ausweisen, die eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren haben, sind jetzt rund 80 Prozent der 106 aktiven Feuerwehrmitglieder ausgestattet, die übrigen Ausweise sollen kurzfristig nachgeliefert werden

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