Sauerländer Boulder-Cup in der Kletterwelt Rosmart

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Beim Boulder-Cup in der Kletterwelt Sauerland am Rosmart wurden die Teilnehmer mit Laufzetteln ausgestattet, um Probleme zu lösen.

Werdohl - Ein Problem muss nicht immer etwas Schlechtes bedeuten: zumindest wenn es um das „Bouldern“ geht. Dort stehen die Probleme für kurze Kletterstrecken zwischen „leicht und superschwer“.

Geklettert wird in Absprunghöhe ohne Seilsicherung und in einer Höhe von bis zu 4,5 Metern. Am Samstag hat in der Kletterwelt Sauerland im Gewerbepark Rosmart der 4. Boulder-Cup stattgefunden. „Der neue Modus ohne ein Finale hat der Veranstaltung in jedem Fall gut getan“, bilanzierte Geschäftsführer René Brehm. 

Insgesamt haben über alle Altersklassen hinweg 160 Personen teilgenommen. Anstatt, wie in der Vergangenheit, die besten fünf Männer und Frauen in einem Finale gegeneinander antreten zu lassen, wurden die Teilnehmer stattdessen mit einem Laufzettel ausgestattet, auf dem insgesamt 45 Probleme aufgelistet waren. „Viele Kletterer sehen den Boulder-Cup als Fun-Cup und nehmen um des Spaßes willen teil. Aus diesem Grund wurden am Ende des Tages auch nicht alle Laufkarten eingereicht.“ 

Vier Tage Vorbereitungszeit

In der Altersklasse der unter 16-Jährigen konnte sich bei den Mädchen die Lüdenscheiderin Sarah Michelle Schulte mit 740 Punkten gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auf dem dritten Platz landete die Werdohlerin Fiene E. Burghardt (670 Punkte). Bei den männlichen Teilnehmern unter Sechzehn erreichte der Kiersper Justus Höhn den dritten Platz (860 Punkte). 

Um den 4. Boulder-Cup in der Kletterwelt Sauerland Wirklichkeit werden zu lassen, haben René Brehm und sein Team, zu dem auch Marcel Kühnel zählt, vier Tage Vorbereitungszeit investiert. In dieser Zeit waren die Routenschrauber unterwegs, um die Probleme abzustecken. „Das Schöne am Bouldern ist, dass sich die Teilnehmer untereinander helfen und die Probleme diskutieren. Während das Klettern früher ein Sport für extreme Individualisten gewesen ist, steht er heute in der Mitte der Gesellschaft und ist ein Breitensport, der die Koordination, Motorik, Kraft und Kondition des Sportlers fördert.“ 

Aufgrund der überaus positiven Resonanz kündigte René Brehm in jedem Fall eine Fortsetzung des Boulder-Cups an. Darüber hinaus entsteht zurzeit ein spezieller Trainingsbereich. Und auch im Bereich der Außenterrasse sind in diesem Jahr noch Neuerungen geplant.

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