Sanierung des Klettersteigs lässt noch Monate auf sich warten

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Der Klettersteig ist noch für Monate gesperrt.

Werdohl - Die Wiedereröffnung des seit August vergangenen Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrten Klettersteiges an der Altenaer Straße lässt wohl noch einige Zeit auf sich warten.

Der Deutsche Alpenverein, der ein Sanierungskonzept für die Anlage erarbeiten wollte, ist offenbar noch keinen entscheidenden Schritt weitergekommen. 

Junges Paar beinahe abgestürzt 

Die Stadt Werdohl hatte den im April 2013 eröffneten Klettersteig im Herbst 2018 gesperrt, nachdem Joachim Fischer vom NRW-Landesverband des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf Mängel an der Anlage hingewiesen hatte. Als ein junges Paar den Klettersteig begangen hatte, sollte sich Verankerung aus der Wand gelöst und einen Beinaheabsturz verursacht haben. Weil die Haftungsfragen nicht geklärt waren, hatte die Stadt dann die Notbremse gezogen. Rund acht Wochen später hatte sich der DAV bereit erklärt, ein Sanierungskonzept für den Klettersteig zu erarbeiten. 

Sanierungskonzept ist noch in Arbeit 

Dieses Konzept sei nach wie vor in Arbeit, erklärte Joachim Fischer vom DAV jetzt auf Nachfrage. „Wir hoffen mit den Sanierungsarbeiten im April/Mai beginnen zu können“, teilte er mit. Eine Prognose, wann der Klettersteig dann wieder nutzbar sein wird, gab er nicht ab, da der Abschluss der Sanierungsarbeiten nicht absehbar sei. Fischer: „Probleme kann es viele geben: schlechtes Wetter, Mangel an Mitarbeitern, schwierige Terminfindung für die Arbeitseinsätze, nicht absehbaren Zusatzaufwand bei den Sanierungsarbeiten.“

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