Salons öffnen ab Montag wieder

Mit Virenkiller sicher beim Friseur

Friseurin Sabine Labs-Gloger vom Salon Haargenau Groll hat die Schere bereits geschärft und freut sich ab Montag auf ihre Gäste. Der größte Frisiersalon der Stadt hat in umfangreiche Schutzmaßnahmen investiert und setzt insbesondere auf einen neuartigen Virenkiller.
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Friseurin Sabine Labs-Gloger vom Salon Haargenau Groll hat die Schere bereits geschärft und freut sich ab Montag auf ihre Gäste. Der größte Frisiersalon der Stadt hat in umfangreiche Schutzmaßnahmen investiert und setzt insbesondere auf einen neuartigen Virenkiller.

Karsten Groll, Inhaber des größten und traditionsreichen Werdohler Friseurbetriebs „Haargenau“ an der Bahnhofstraße, hat alle seine Geschäfte mit einem speziellen Virenkiller ausgestattet.

Wenn am Montag die Kundinnen und Kunden wieder in seinen Salon dürfen, sollen sich alle möglichst sicher fühlen.

Den Betrieb an der Bahnhofstraße gibt es schon seit 50 Jahren. Vor einem halben Jahrhundert – genau am 25. März – öffneten Waltraud und Heinz-Walter Groll den Salon. Heute gehört „Haargenau Beautycenter Groll“ ihrem Sohn Karsten Groll, der in Breckerfeld ein „Haargenau“ und in der Hagener Innenstadt ein „Catwalk“ betreibt. Bei einem „Haargenau“ in Iserlohn ist Karsten Groll, der auch Betriebswirt des Handwerks ist, Franchisegeber. Zusätzlich zu seinen Salons arbeitet Groll auch als Sachverständiger.

Viren werden regelrecht getötet

Mit diesem Hintergrund hat Karsten Groll vielleicht etwas mehr für die Sicherheit seiner Gäste getan als andere. Er sei jedenfalls einer der wenigen, die das weltweit neuartige „Clean Kill“ zum Schutz der Kundinnen und Kunden anwende. Mit dieser Hygienebeschichtung für Oberflächen wie Türklinken, Toiletten und die Bereiche am Anmeldetresen sollen Coronaviren regelrecht getötet werden. Die Luft im 300 Quadratmeter großen Salon auf zwei Ebenen wurde schon bei der letzten Öffnungsphase nach dem ersten Lockdown durch spezielle Filter gereinigt. Partikel, die sich nach einigen Stunden aus der Luft auf Oberflächen absetzen, sollen durch diesen neuartigen Virenkiller unschädlich gemacht werden.

Friseurmeister Karsten Groll ist Inhaber des Salons Haargenau an der Bahnhofstraße. Mit Erd- und Obergeschoss stehen auf 300 Quadratmetern zu Corona-Zeiten neun Frisierplätze gleichzeitig zur Verfügung. Zu normalen Zeiten sind es 14 Plätze.

Elf Mitarbeiterinnen beschäftigt Groll in Werdohl, die normalerweise an insgesamt 14 Frisierplätzen arbeiten. Das „Beautycenter“ im Namen bezieht sich auf ein kleines Kosmetikstudio im Salon, das aufgrund der Schutzbestimmungen noch nicht öffnen darf.

Durchsichtige Abtrennungen zwischen den Plätzen

Auf beiden Etagen hat Groll zwischen den einzelnen Plätzen durchsichtige Abtrennungen anbringen lassen. Überall werde auf die Schutzbestimmungen geachtet, darauf weist Groll hin. Handdesinfektion ist selbstverständlich. Gläser und Kaffeetassen werden bei mehr als 60 Grad in der Spülmaschine gereinigt, um sie virenfrei den Gästen anbieten zu können. Im Obergeschoss gibt es sogar eine Theke, an der es nicht nur Sekt und Wein, sondern auch deutlich härtere Getränke zur Steigerung des Genusses beim Friseurbesuch gibt.

Seit elfköpfiges Team ist zwischen 18 und 58 Jahre alt und seit Wochen in Kurzarbeit. Mit Webinaren zu allen möglichen Themen hat Groll sein Team auf dem Laufenden gehalten. Zudem war der Salon seit längerer Zeit für ein paar Stunden pro Tag besetzt, um Kontakt mit der Kundschaft zu halten, immer wieder Termine zu verschieben und das eine oder andere Produkt zu verkaufen.

In den nächsten Wochen alle Termine belegt

Für die ersten zwei Wochen sind sämtliche Termine vergeben. Montags bis freitags hat der Salon von 9 bis 20 Uhr geöffnet, samstags bis 14 Uhr. Sabine Labs-Gloger ist mit ihren 58 Jahren die erfahrenste im Team. Die Werdohlerin freut sich auf die Arbeit und ihre Kundinnen.

Karsten Groll gibt ein Lob an seine Mannschaft: „Alle Mitarbeiterinnen haben super mitgezogen.“

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