Saisonvorbereitung im Werdohler Freibad

Schwimmmeistergehilfe Peter Meier (links) und Stadtwerkegeschäftsführer Frank Schlutow berichteten gestern über den Stand der Dinge. Noch ist kein Wasser in den Becken. - Foto: Heinze

WERDOHL - Mit Hochdruck bereiten sich Schwimmmeistergehilfe Peter Meier und Auszubildende Sarah Bäumer auf die Freibadsaison vor. Wie gewohnt soll das Bad in Ütterlingsen am 1. Mai seine Pforten öffnen, wie Stadtwerkegeschäftsführer Frank Schlutow am Dienstag mitteilte.

Sie schneiden Sträucher zurück, reinigen die Schwimmbecken und Pflastersteine und bereiten unter anderem die Außenanlagen für die ersten Badegäste vor. Seit dem 11. März wird das Bad nun für die bevorstehende Saison hergerichtet. Im Kinderbecken sind einige der Fliesen durch den Frost beschädigt worden. „Der Fliesenleger will jetzt anfangen. Für die Reparaturarbeiten wäre es aber günstiger, wenn es nicht mehr friert“, sagt Schlutow.

Nach der Grobreinigung des Schwimmbeckens und des Sprungbeckens steht nun noch eine spezielle Reinigung des Edelstahls im Inneren der beiden Becken an. Auf Grund der niedrigen Temperaturen gestaltet sich dies aber schwierig, weil das Wasser sofort friert“, berichtet Meier und fügt hinzu: „Wir hatten in diesem Jahr Glück. Die Kieselalgen, die sich in den vergangenen Wintern immer an den Edelstahlwänden abgelagert hatten, sind in diesem Frühjahr zum Glück nicht festzustellen.“ Es habe immer sehr lange gedauert, diese zu entfernen.

Sobald die Arbeiten erledigt sind, sollen die Becken dann mit filtriertem Lennewasser gefüllt werden. „Das dauert etwa eine Woche“, weiß Meier. Durch die Solarabsorber-Anlage auf dem Dach der Umkleidekabinen wird das Wasser dann auf 24 Grad Celsius erwärmt. Die Bänke, sie haben schon einen neuen Anstrich erhalten, warten ebenso wie Palmen, Sonnenschirme und Startblöcke im Umkleidebereich auf schönes Wetter und ihren Einsatz auf dem Freibadgelände. Mit einem Hochdruckreiniger machte sich Sarah Bäumer am Dienstag daran, die Pflastersteine im Außenbereich zu säubern.

„Wir haben schon eine Rohwasseranalyse vorgenommen. Diese war zufriedenstellend“, berichtet Schlotow. Er hofft, dass es in diesem Jahr keine Schwierigkeiten mit der Wasseraufbereitung im Freibad gibt.

Sobald das Freibad öffnet, bleibt das Hallenbad geschlossen, auch für die Schulen. Über 30 000 Euro sollen am Riesei für Reparaturarbeiten investiert werden. Die Steuerung der Hubbodenanlage müsse gewartet werden. Zudem ist geplant, die Rohrdurchführungen im Becken während der Sommermonate zu erneuern. Diese seien mittlerweile über 40 Jahre alt.

Von Ute Heinze

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