Ärger über Schandflecke in Werdohl

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Zum wiederholten Male war das eingestürzte Haus an der Borbecke Thema einer Ausschusssitzung.

Werdohl - „Was kann am ,verunglückten Haus’ passieren?“ Diese Frage stellte der WBG-Fraktionsvorsitzende Volker Oßenberg am Montag während der Sitzung des Hauptausschusses. Das Haus an der B 229 im Versetal, in das im September 2015 ein 40-Tonner gerast war, war nicht zum ersten Mal Thema einer Ausschusssitzung.

Oßenberg sprach von einem „echten Schandfleck“ in der Borbecke. Er berichtete, dass ein Sturm kürzlich Teile des Bauzauns in die benachbarte Bushaltestelle geweht habe. Der Kommunalpolitiker schlug vor, eine Sichtplane mit dem passenden Wald- und Hangmotiv anzubringen, um den Trümmerhaufen dahinter zu verbergen.

Schroeder konnte den Ärger des WBG-Chefs verstehen, musste aber erneut erklären: „So lange es dort keine Gefahrensituation gibt, haben wir keine Möglichkeit zum Eingriff.“

Bezüglich des Zauns kündigte er allerdings an, schnell Abhilfe zu schaffen. Die Idee mit der Sichtplane hielt er dagegen nicht für praktikabel: Zum einen werde diese aufgrund der Größe noch eher in die Bushaltestelle geweht, zum anderen sei es kaum möglich, eine solche Plane hoch genug zu befestigen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Ohrmann erinnerte in diesen Zusammenhang an die Ruine Am Holte: „Dort besteht das gleiche Ärgernis.“

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