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Ruhr-Sieg-Strecke: Abends und nachts keine Züge

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Von: Markus Wilczek

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Im Werdohler Bahnhof werden ab Mittwoch und bis zum Monatsende keine Züge mehr stehen.
Im Werdohler Bahnhof werden ab Mittwoch und bis zum Monatsende keine Züge mehr in den Abend- und Nachtstunden stehen. © Wiemer, Henrik

Seit dem Hochwasser Mitte Juli verkehren keine Züge mehr auf der beschädigten Ruhr-Sieg-Strecke von Werdohl Richtung Hagen.

Ab Mittwoch, 10. November, trifft es die Bahnfahrer noch härter. Denn ab diesem Termin fallen für drei Wochen in den Abend- und Nachtstunden (21 bis 5 Uhr) auch die Züge in Richtung Siegen bis Kreuztal aus und werden durch einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt.

Wie das Unternehmen Abellio mitteilt, müsse die Ruhr-Sieg-Strecke auf diesem Abschnitt zwischen Mittwoch, 10. November, 21 Uhr, und Dienstag, 30. November, 5 Uhr, komplett gesperrt werden. Grund seien Arbeiten der DB Netz AG an der Leit- und Sicherungstechnik.

Bis Mitte Dezember soll alles fertig sein

Daher müssten die Fahrten der Linien RE 16 und RB 91 in diesem Zeitraum entfallen. Konkret bedeutet dies, dass vom Werdohler Bahnhof aus keine Züge mehr fahren werden – weder in Richtung Hagen, noch in Richtung Siegen.

Die SEV-Busse werden am Werdohler Bahnhofsvorplatz warten. Darüber hinaus wird der SEV zwischen Werdohl und Hagen – aufgrund der Unwetterschäden seit Juli im Betrieb – weiter aufrecht erhalten. Laut letzten Meldungen soll die Strecke nach Hagen Mitte Dezember wieder freigegeben werden.

Intercity fährt durch das Lennetal

Mit dem Fahrplanwechsel ab 12. Dezember soll dann auch der neue Intercity 34 durch das Lennetal fahren und Werdohl schneller und umstiegsfrei mit Hamm, Dortmund, Münster und Frankfurt verbinden.

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