Fahrzeughalle für den Rettungsdienst

Rosmart: Schlüsselübergabe für neue Rettungswache

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Landrat Thomas Gemke und Horst Peter Hohage (Fachbereichsleiter für Öffentliche Ordnung und Bürgerservice beim Märkischen Kreis) übergaben den symbolischen Schlüssel zur neuen Rettungswache an German-Maria Kaldich (Leiter der neuen Rettungswache) sowie Marcel Schwarz und Markus Gollan (Rettungsdienst des Märkischen Kreises) (von rechts).

Pünktlich und wie geplant ist die neue Fahrzeughalle für den Rettungsdienst auf Rosmart fertig geworden. Nach der erfolgreichen Bauabnahme Ende August, konnte Landrat Thomas Gemke jetzt den symbolischen Schlüssel an German-Maria Kaldich übergeben, der die Wache fortan leiten soll.

Mit Blick auf die am Sonntag stattfindende Stichwahl um das Landratsamt, dürfte es eine der letzten großen Amtshandlungen von Gemke gewesen sein. 

„Der Rettungsdienst ist etwas, das den Märkischen Kreis prägt. Wer die 112 anruft, darf erwarten, dass jemand abhebt, und dass dann gelegentlich der Rettungswagen kommt“, sagte der scheidende Landrat mit einem Schmunzeln. Tatsächlich agiert die Leitstelle des Märkischen Kreises schnell, wenn man bedenkt, dass es in anderen Ländern beim Notruf vorkommen kann, dass man in eine Warteschlange gestellt wird. Im kommenden Jahr soll auch die Leitstelle von Lüdenscheid nach Rosmart umziehen und dort im neuen Brandschutzzentrum unterkommen, das der Kreis für 22 Millionen Euro bauen lässt. „Begonnen hat alles im Dezember 2012, als wir durch den Kreistag den Auftrag bekommen haben, unsere Standortsituation zu prüfen, neu zu planen und uns zukunftsfähig aufzustellen“, blickte Gemke zurück. 

16 Mitarbeiter in zwei Schichten

Ab dem 1. Oktober soll die Fahrzeughalle ihrer Bestimmung folgen: 16 Mitarbeiter des Rettungsdienstes werden ab dem Tag in zwei Schichten dort arbeiten. Ihnen dankte schon im Voraus Horst Peter Hohage, Bereichsleiter für Öffentliche Ordnung und Bürgerservice beim Märkischen Kreis, für ihre Bereitschaft an den Standort Rosmart zu wechseln: „Wir brauchen den Rettungsdienst, um die Gebäudehülle, die ja sehr schön ist, mit Leben zu füllen. Die Wache und die Fahrzeuge alleine, retten und transportieren niemanden. Um Kranke zu transportieren und Leben zu retten braucht es die Mitarbeiter.“ 

Neben dem Neubau wird noch fleißig gearbeitet. Dort entsteht ein deutlich größeres Gebäude, in dem noch in diesem Jahr ein Schulungsgebäude für die Feuerwehren im Märkischen Kreis den Probebetrieb aufnehmen soll. Unter anderem auch die Mitarbeiter der Kreisleitstelle werden dort arbeiten. „Endlich alles unter einem Dach. So ist effizientes Arbeiten mit kurzen Wegen möglich“, lobte Fachbereichsleiter Guido Thal bei einer Baustellenbesichtigung im Mai.

Die neue Fahrzeughalle hat zwei Funktionen: Einerseits werden dort Ersatzfahrzeuge für den Rettungsdienst geparkt. Es handelt sich um einen Tagesrettungswagen (RTW), der bisher provisorisch in einer Halle auf Rosmart stationiert war, und einen weiteren, der aus Meinerzhagen verlegt wird und für die Rettungsaußenstelle Herscheid vorgesehen ist, erläuterte Horst Peter Hohage. Zum anderen stehen in der neuen Halle ein 24-Stunden-Krankentransportwagen (bislang in Balve), sowie die Rettungsfahrzeuge mit einem weiteren Krankentransportwagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Fünf Fahrzeuge kommen also in der Halle unter. 

Unterstützung für den Südkreis

Deren Besatzung unterstützt tagsüber den Krankentransport speziell im Südkreis. Es handelt sich also um eine Tageswache. In dem Neubau sind Umkleide- und Aufenthaltsräume sowie Sanitäranlagen vorhanden. 

„Die Rettungswache Rosmart ist wirklich eine Vorzeigewache geworden. Sie ist auf dem aktuellen Stand der Technik und bietet viel Platz für die Fahrzeuge“, lobte Hohage. 600 Quadratmeter stehen für die Fahrzeuge zur Verfügung. Dass in der Halle jetzt genug Platz ist, um auch die Türen der RTW zu öffnen, sei nicht selbstverständlich.

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