Auftragsvergabe läuft

Rosmart 2.0: Umweltgutachten lässt noch auf sich warten

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Gegner des Gewerbegebiets Rosmart 2.0 demonstrierten noch im November vor dem Rathaus.

Werdohl/Lüdenscheid – Die Angebote zur Erstellung eines Umweltgutachtens für das geplante Gewerbegebiet Rosmart 2.0 sollen am Donnerstag in Lüdenscheid geöffnet werden.

Man könne aber nicht davon ausgehen, so Thomas Schröder von der Abteilung Bauen im Werdohler Rathaus, dass bei dieser Submission praktisch sofort eine Vergabe an ein Unternehmen erfolge. Zunächst müssten alle Angebote auf formelle Richtigkeit überprüft werden, danach werde verglichen, möglicherweise gebe es Nachfragen. 

Ursprünglich war die Submission für Anfang Januar geplant gewesen. Wegen missverständlicher Formulierungen, so Thomas Schroeder am Montag im Hauptausschuss, habe man die Ausschreibung zum Teil aufgehoben und neu erstellt. 

Ist eine Bebauung möglich?

Mithilfe des Umweltgutachtens wollen die Städte Lüdenscheid, Altena und Werdohl feststellen, ob und wie eine Bebauung des landschaftlich bedeutenden Gebiets möglich ist. Die SPD in Werdohl will bekanntlich komplett aus dem Projekt Rosmart 2.0 aussteigen. Aus der mehrheitlich beauftragten Ausschreibung eines Umweltgutachtens kam die SPD-Fraktion aber nicht mehr heraus. 

Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) ist auch skeptisch gegenüber einer Abholzung und Bebauung der bewaldeten Kuppe, will aber erst das Gutachten abwarten. Weil der größte Teil des zu überplanenden Geländes auf Lüdenscheider Stadtgebiet liegt, werden Submission und Auftragsvergabe durch die Lüdenscheider Verwaltung abgewickelt. Die Kosten des Gutachtens übernehmen alle drei Kommunen zu gleichen Teilen.

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