Riesensause am Werdohler Bahnhof

WERDOHL ▪ Genau 150 Jahre war es am Samstag her, dass die Ruhr-Sieg-Strecke eingeweiht worden war. Das allein ist Grund genug für ein großes Bahnhofsfest. Der zeitlich stattfindende 25. Bürgerfrühschoppen machte das Ereignis noch festlicher. Alle Erlöse des Festes werden zum Erhalt des Werdohler Bahnhofes verwendet. Von Michael Koll

So war es nur selbstverständlich, dass aus der Partnerstadt Stavenhagen eine Abordnung der Veranstaltung beiwohnte. Der dortige Bürgermeister Bernd Mahnke und Klaus Salewski, Stadtpräsident der Reuterstadt, erschienen waren. Beide bekamen vom hiesigen Bürgermeister Siegfried Griebsch eine Schürze überreicht, die ein Bild des Werdohler Bahnhofes zierte.

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Riesensause am Bahnhof in Werdohl

Der erste Bürger der Stadt lud die Ehrengäste wie auch die Bürger ein, sich die Ausstellung im Bahnhof anzuschauen, die Heinz-Werner Turk zusammengestellt hatte. „Herr Turk ist ein Teil des Gedächtnisses unserer Stadt“, lobte Griebsch.

Während dieser sich um Schienenfahrzeuge kümmerte, lagen einem Fest-Gast aus der Ruhrgebietsmetropole Essen mehr die Zweiräder: Sebastian von Schingen zeigte mit seinem Mountainbike sowie zwei Kompagnons eine Reihe atemberaubender Kunststücke. Tosender Applaus war der Lohn seiner Mühen.

Den hätten auch die Sängerinnen der Cover-Band Ohne Yoko verdient gehabt. Doch nachdem am frühen Nachmittag ein Schauer auf das Fest nieder prasselte, hatten sich die Reihen der Besucher zunächst deutlich gelichtet.

Auch Annette Kögel malte im Bahnhof ihre Werdohl-Impresion nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur wenige Mädchen und Jungen kamen überhaupt zum Fest. Und von dieser kleinen Gruppe fanden wiederum nur einige den Weg in den Bahnhof zur Kinder-Mal-Aktion.

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