Riesei-Stadion erhält eine Beregnungsanlage

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Mit einer Fräse wurden die Gräben für Bewässerungsanlage gezogen. Einer verläuft mitten durch das Spielfeld. In den Gräben liegen dicke Wasserrohre.

Werdohl – Ein 60 Zentimeter tiefer Graben verläuft rund um das Fußballfeld des Riesei-Stadions, ein weiterer zieht sich mitten über den Naturrasenplatz.

Zusammen sind die 470 Meter lang. Dort Fußball zu spielen, ist derzeit unmöglich, aber das soll sich wieder ändern. Die Gräben sind die Voraussetzung dafür, dass die Kicker in Zukunft wieder ein gepflegtes Grün vorfinden. 

In den Gräben verlaufen nämlich 5 Zentimeter dicke Rohre. Durch sie fließt demnächst Wasser für die Beregnungsanlage. Die lässt die Stadt derzeit für rund 25 000 Euro installieren. Die dicken Wasserleitungen in den Gräben sind nur die außen sichtbaren Bestandteile der Anlage, genauso wie die 15 tellerförmigen schwarzen Regner, aus denen das Wasser auf den Rasen sprühen soll. Das Herzstück der Anlage, das Steuergerät, befindet sich im Keller des Gebäudes nebenan. Darüber lässt sich die Beregnungsanlage zu festgelegten Zeiten ein- und ausschalten. Auch eine zonenweise Inbetriebnahme ist möglich, denn jede der 15 Regnerstationen lässt sich auch einzeln ansteuern. 

Kabel für neuen Mähroboter

Mit dem Verschließen der Gräben wird die Installtion der Bewässerungsanlage Anfang nächster Woche abgeschlossen. Das ist allerdings noch nicht der letzte Schritt zur technischen Aufrüstung des einstigen Vorzeigestadions. Anschließend werden noch die Kabel verlegt, die den Arbeitsbereich der beiden für 18 000 Eurom ebenfalls neu angeschafften Mähroboter begrenzen. Die werden Südwestseite des Spielfeldes platziert werden und von dort selbststänig ihren Dienst verrichten. 

„Wir haben die Hoffnung, dass demnächst wieder vermehrt auf dem Naturrasen gespielt wird“, nennt Ulrich Betten von der Abteilung Schule, Kultur, Sport und Service bei der Stadtverwaltung den Grund für die Investition. Zuletzt hatte Landesligist FSV Werdohl den Kunstrasenplatz dem Naturrasen vorgezogen.

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