Stadt will Heizkosten sparen

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Eine neue Gasheizung bauen Gregor Lewalski (links) und Jan Hegner von der Firma Hillbrecht derzeit in die Riesei-Sporthalle ein.

Werdohl – Die Stadt Werdohl lässt derzeit in die Riesei-Sporthalle eine neue Heizung einbauen.

Das Gebäude wird damit vom Blockheizkraftwerk, das bisher das gesamte Schulzentrum mit Wärme versorgt, abgekoppelt. Die Investition ist aber nur der erste Schritt auf dem Weg, den Energieverbrauch der Dreifachsporthalle zu reduzieren. 

Bisher hat ein großes gasbetriebenes Blockheizkraftwerk die Gesamtschule, die ehemalige Hauptschule und die Sporthalle beheizt. 1680 Kilowatt Heizleistung erbringen die insgesamt drei Heizkessel dieser Anlage, die auch schon 30 Jahre auf dem Buckel haben. „Wir wollen die benötigte Leistung reduzieren und versuchen deshalb, die Gebäude energetisch zu sanieren“, erklärte Peter Guido Grau vom Immobilienmanagement der Stadt, wohin die Reise gehen soll. So wird auch die ehemalige Hauptschule demnächst noch einen Gasanschluss erhalten, an den dann ebenfalls eine Gasheizung angeschlossen werden könnte. Möglicherweise könne dann letztlich anstelle des großen gasbefeuerten Blockheizkraftwerks eine mit erneuerbaren Energien betriebene kleinere Anlage eingebaut werden, wagte Grau einen Blick in die Zukunft. 

Jetzt bekommt aber erst einmal die Riesei-Sporthalle eine neue Heizung. Nachdem die Stadtwerke bereits im vergangenen Jahr eine Gasleitung in die Halle gelegt hatten, kann nun ein Gasbrennwertkessel eingebaut werden. Der verfügt über eine Heizleistung von 300 Kilowatt. Die reicht aus, um 18 000 Kubikmeter Luft umzuwälzen, weil gleichzeitig auch ein neues Lüftungsgerät eingebaut wird. Außerdem hat der Heizkessel dann auch noch genug Reserven, um das in der Sporthalle benötigte Warmwasser zu liefern. Rund 68 000 Euro lässt sich die Stadt diese neue Heizung kosten. 

Die Heizungserneuerung ist aber nur ein Baustein des Vorhabens, die in die Jahre gekommene Sporthalle zu modernisieren. Ein weiterer, der damit im engen Zusammenhang steht, ist die Eneuerung der Fassadendämmung. 341 000 Euro stehen dafür im Haushaltsplan der Stadt bereit, nachdem der Bau- und Liegenschaftsausschuss den Plan, die alte Fassade stehen zu lassen und nur neu zu verkleiden, ad acta gelegt hat. Nun soll die Halle doch eine komplett neue Fassade erhalten. Eigentlich hätte das auch schon in den Osterferien passieren sollen, allerdings hat die Stadt den Auftrag noch nicht vergeben. Die Ausschreibung sei aber mittlerweile vorbereitet, sagte Peter Guido Grau auf Nachfrage.

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