Riesei: Dach wird repariert

So sah es am Mittwoch auf dem Dach der Sporthalle Riesei aus.

WERDOHL ▪ Das undichte Flachdach der Sporthalle Riesei wird großflächig vom Dachdeckerbetrieb nachgebessert. Auch das Unternehmen, das die Lichtkuppeln anlieferte, wird in die Reparaturarbeiten mit einbezogen. Das erklärte am Mittwoch Bauleiter Peter Grau von der Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Redaktion.

Nachdem mehrfach in den letzten Wochen beim Trainingsbetrieb der HSV Wasser durch die Decke auf den Hallenboden getropft war, sah sich die Stadtverwaltung zum Handeln gezwungen. In einem Gespräch am Montag mit den beteiligten Firmen Linnarz aus Lüdenscheid und Essmann aus Bad Salzuflen („auf Europas Flachdächern zu Hause“) wurde mit Bürgermeister Griebsch festgelegt, dass die Arbeiten auf Gewährleistung ausgeführt werden müssen.

Die 200 bis 250 laufende Meter Naht auf dem Flachdach sollen jetzt mit 35 Zentimeter breiten Bahnen zusätzlich überklebt werden. Besonders der Bereich um die Lichtkuppeln auf der rechten Dachseite steht in Verdacht, an einer oder mehreren unauffindbaren Stellen undicht zu sein. Für die Firma Linnarz ist das zwar ärgerlich, aber technisch ohne große Probleme zu bewerkstelligen.

Für gestern Mittag wurden auch Vertreter der Firma Essmann in Werdohl erwartet, die ihre Lichtkuppeln überprüfen sollen. Möglich sei, so Peter Grau, dass vielleicht Wasserschenkel verstopft oder die verbauten Doppelstegplatten undicht seien.

Einen unmittelbar Schuldigen will niemand benennen, Probleme mit Undichtigkeiten bei Flachdächern sind allgemein bekannt. Als Leidtragende sieht sich in erster Linie die HSV. Die Stadt hatte beschlossen, das mehr als 25 Jahre alte Dach aus Mitteln des Konjunkturpakets II zu sanieren. Durch Vandalismus-Schäden und den harten Winter schleppten sich die Arbeiten über Monate, in denen die HSV keine Meisterschaftsspiele in der Halle austragen konnte. Jetzt hegen die Handballer wieder Sorge.

Volker Heyn

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