Tag der Rettungskräfte in Werdohl

+
DRK und Feuerwehr arbeiteten Hand in Hand.

Der Duft von Popcorn lag in der Luft. Die Sonne schien. Und dazu gab es jede Menge Interessantes fürs Auge. Der Tag der Rettungskräfte in der Innenstadt in Kombination mit einem Verkaufsoffenen Sonntag unterhielt die ganze Familie. Vor allem Vorführungen zogen zahlreiche Menschen an. Kurzer Schreckmoment dabei: Feuer in einem Container entzündete sich explosionsartig.

Große Eile war für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Platz an der Stadtbücherei geboten: Eingeklemmte Person unter einem Container. Rasch und äußerst koordiniert rückte die Wehr an, prüfte die Lage und machte sich mit passendem Gerät daran, die mannsgroße Puppe zu befreien. Viele Werdohler, vor allem Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit, die Feuerwehr bei der Arbeit zu beobachten. Einen Schrecken jagte Zuschauern und Akteuren der Moment ein, als in einem Container Feuer entzündet wurde, das in der folgenden Übung gelöscht werden sollte: Hoch lodernd und mit lautem Knall ging der Holzstoß in Flammen auf. Die Übung wurde anschließend wie geplant fortgesetzt.

Dass die Rettungsschwimmer der DLRG auch im Umgang mit Seilen und Klettergeschirr geübt sind, zeigte sich auf der Freiheitstraße. Dort demonstrierten die Schwimmer, wie man sich als Strömungsretter von einer Brücke abseilt. Außerdem luden sie ein, in dem Rettungsboot Platz zu nehmen, das ab der Wachöffnung am 1. Mai seinen Dienst auf der Oestertalsperre verrichten wird. Wer beim Schätzspiel der Rettungsschwimmer richtig lag, konnte eine Fahrt auf der Talsperre gewinnen.

Strömungsretter der DLRG seilten sich ab.

Während der Vorführung von DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz, das eine bewusstlose Person versorgte, musste Schlotis Bimmelbahn mit seinen kleinen Fahrgästen warten. Gleich darauf drehte sie wieder ihre Runden. Halt machte sie am Kessler-Platz, wo sich der Malteser Hilfsdienst präsentierte. Während der Nachwuchs in einer Hüpfburg tobten, wurden hungrige Begleiter mit Waffeln oder Suppe aus der Gulaschkanone beköstigt. Dazu gab es Infos zu den Einsatzmöglichkeiten der Feldküchen, die mit Eintöpfen bis zu 600 Personen satt machen. „Wer gerne kocht, ist bei uns willkommen. Wir suchen Helfer für Feste und den Katastrophenfall“, erklärte Kreisgeschäftsführer Marc Schuler. Für Interessierte gebe es im Herbst einen fünftägigen Lehrgang zum Feldkoch.

So konnten Jung und Alt in der Innenstadt gestern viel entdecken. Auch Einzelhändler, die vielfach mit Rabatten lockten, freuten sich über regen Zulauf. Nach den neuen Regelungen für Verkaufsoffene Sonntage sind die Händler auf Veranstaltungen wie die der Rettungskräfte angewiesen. „Dafür könnten sich die Einzelhändler eigentlich bei uns erkenntlich zeigen“, meinte Hans-Jürgen Krawietz vom Malteser Hilfsdienst.

Tag der Rettungskräfte in Werdohl

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare