Rund um den 29. März steigt die Frühjahrskirmes auf dem Goethe-Parkplatz

Zum Tag der Rettungskräfte: Sonntagsverkauf möglich?

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Der verkaufsoffene Sonntag am 29. März ist nach Darstellung der Stadtverwaltung so gut wie gesichert. Am 9. März muss der Stadtrat allerdings noch zustimmen.

Werdohl – Glaubt man der Einschätzung der Stadtverwaltung, dann steht dem für den 29. März geplanten verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Tags der Rettungskräfte und der Frühjahrskirmes nichts im Wege. Sogar ein bisher nicht berücksichtigtes Gebiet soll diesmal einbezogen werden. 

Das Stadtmarketing will am Sonntag, 29. März, auf der Freiheitstraße und auf dem Brüninghaus-Platz zum siebten Mal den Tag der Rettungskräfte durchführen. Gleichzeitig wird auf dem Parkplatz an der Goethestraße die Frühjahrskirmes des Werdohler Schützenvereins stattfinden. 

Nach aktuellem Stand der Dinge wird der Werdohler Tag der Rettungskräfte diese Protagonisten haben:

  • das Deutsche Rote Kreuz
  • das Technische Hilfswerk
  • den Malteser Hilfsdienst
  • die DLRG
  • die Rettungshundestaffel
  • die Freiwillige Feuerwehr
  • die VDM-Werksfeuerwehr
  • die Jugendfeuerwehr
  • die Notfallseelsorge des Evangelischen Kirchenkreises
  • die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Bahnhofsviertel soll dabei sein

Beide Veranstaltungen zusammen sollen nach dem Willen des Stadtmarketings Anlass für eine Sonntagsöffnung des Einzelhandels in der Werdohler Innenstadt sein. Durch einen entsprechenden Ratsbeschluss will die Stadt den Geschäften am Brüninghaus-Platz, an der Freiheitstraße, an der Bahnhofstraße, an der Sandstraße und am Friedrich-Keßler-Platz die Möglichkeit geben, zwischen 13 und 18 Uhr zu öffnen.

Anders als beim Tag der Rettungskräfte vor einem Jahr und ähnlich wie beim Kulturaktionstag im Oktober und beim Weihnachtsmarkt im Dezember soll diesmal auch den Geschäften in einem Teil des Bahnhofsviertels die Möglichkeit zum Sonntagsverkauf eröffnet werden. 

So beinhaltet die vom Rat noch zu beschließende ordnungsbehördliche Verordnung auch das Edeka-Center Tank und das Elektrohaus Armbrecht.

Tag der Rettungskräfte 2019 in Werdohl

Die Abstimmungsgespräche mit der Dienstleistungswerkschaft Verdi hätten ergeben, dass von dort nicht mit einem gerichtlichen Vorgehen gegen die Sonntagsöffnung in diesen Bereichen zu rechnen sei, teilt die Stadtverwaltung in einem Papier für die Ratsmitglieder mit. 

Das ist einigermaßen überraschend, weil Verdi in der Vergangenheit stets darauf verwies, dass die von der Gewerkschaft ohnehin ungeliebte sonntägliche Ladenöffnung nur für Geschäfte in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsorte genehmigt werden dürfe. 

Frühjahrskirmes in Werdohl 2019

Das hatte in Werdohl beispielsweise dazu geführt, dass das Stadtmarketing nach negativen Erfahrungen beim Tag der Rettungskräfte im April 2019 beim späteren Kulturaktionstag und beim Weihnachtsmarkt darauf geachtet hatte, dass Teile des Programms auch im Bahnhofsvietel stattfanden. 

Das ist aber nun für den 29. März nicht vorgesehen. Trotzdem sehe Verdi den räumlichen Zusammenhang zwischen den Veranstaltungen und den für den Sonntagsverkauf freizugebenden Verkaufsstellen gegeben, zitiert die Stadtverwaltung aus einer Stellungnahme der Gewerkschaft. 

Planungssicherheit

„Durch diese Stellungnahme kann den an der Sonntagsöffnung teilnehmenden Einzelhändlern signalisiert werden, dass sie Planungssicherheit haben; Verdi wird die zur Beschlussfassung anstehende Verordnung nicht im Klageverfahren angreifen“, heißt es deshalb in dem Beratungspapier für die Ratssitzung. 

Der Rat wird über den verkaufsoffenen Sonntag in seiner Sitzung am Montag, 9. März, beraten und abstimmen. Die Sitzung findet ab 17 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr in Kleinhammer (Schulweg 16) statt. Die Ratssitzung ist öffentlich.

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