Tag der Rettungskräfte lockt viele Besucher in die Stadt

Die Mitglieder der Rettungshundestaffel für das Märkische Sauerland im Bundesverband Rettungshund waren gestern leider ein bisschen versteckt auf dem Friedrich-Keßler-Platz aktiv.

Werdohl - Der 5. Tag der Rettungskräfte, ein verkaufsoffener Sonntag und die Frühlingskirmes auf dem Goetheparkplatz lockten am Sonntag bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher in der Innenstadt.

Für den Tag der Rettungskräfte hatten sich die Polizei, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Bundesverband Rettungshunde Märkisches Sauerland (BRH), die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Malteser zusammengeschlossen, um ihre Arbeit anschaulich vorzustellen.

Um die Suche nach einer verletzten Person zu simulieren, schlossen sich die Rettungshundestaffel und das DRK zu einer gemeinsamen Übung zusammen. Während Torgen Mörschel den neunjährigen australischen Shepherd „Pearl“ auf die Suche nach einer verletzten Person vorbereitete, hatte sich als Statist eine Freiwillige aus dem Kreis der DLRG gefunden.

Tag der Rettungskräfte

Ob Hüpfburg, Glücksrad oder eine Seilrutsche, die eigentlich bei Hochwasser eingesetzt wird, aber gestern zwischen zwei Bäume am Ehrenmal gespannt wurde: an vielen Orten in der Innenstadt gab es etwas zu sehen und auszuprobieren. „Die Lenne ist unser Revier. Wer irgendwo gelbe Helme schwimmen sieht: das sind wir“, sagte Christian Meier, der technische Leiter der DLRG-Ortsgruppe Werdohl, der auch in der Strömungsrettung aktiv ist.

Die Malteser starteten gestern in ihre Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Ortsverbandes. „Anstelle einer großen Party haben wir uns viele kleine Aktionen überlegt. Wir denken, dass wir auf diese Weise mehr Menschen erreichen werden“, sagte die stellvertretende Kreisbeauftragte Katja Dördrechter. Über das Jahr verteilt wollen die Malteser 30 Aktionen realisieren, die im Zusammenhang mit dieser Zahl stehen. So war am Tag der Rettungskräfte jede 30. Waffel umsonst. Wer noch eine kreative Initiative vorschlagen will, die im Bezug zur 30 steht und gemeinsam mit den Maltesern umsetzbar ist, kann sich beim Kreisbeauftragten Hans-Jürgen Krawietz melden.

Auch die Feuerwehr hat sich am Sonntag mit einem abwechslungsreichen Programm beteiligt. So bedienten die Mitglieder der Löschgruppe Brüninghaus ein historisches Löschfahrzeug. Um den nötigen Wassernachschub sicher zu stellen, wurden kurzerhand Besucher zu einer Eimerkette verpflichtet. Am Nachmittag probte die Wehr dann einen Löschangriff mit Schaumteppich und rückte einem Feuer in vollem Rüstzeug und mit Sauerstoffmasken zu Leibe.

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