Betriebsunfall bei Hurst und Schröder

Christoph 8 fliegt Verletzten aus Werdohl nach Lünen

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Der Rettungshubschrauber Christoph 8 brachte den Verletzten ins Krankenhaus.

Werdohl - Nach einem Betriebsunfall musste ein Mitarbeiter der Werdohler Firma Hurst und Schröder am Montagmittag ins St.-Marien-Hospital in Lünen gebracht werden. Der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete auf der Rasenfläche vor der Firma an der Heinrichstraße und nahm den Verletzten mit.

Bei Montagearbeiten sei ein schweres Produktionsteil auf den Oberschenkel des Angestellten gefallen, informierte Stadtbrandinspektor Manfred Theile nach dem Einsatz. "Seine Kollegen hatten die Last bereits mit einem Kran gesichert, bevor wir ankamen", berichtete Theile.

Nachdem der Notarzt den Verletzen erstversorgt hatte, stützten die Werdohler Feuerwehrkräfte das Produktionsteil mit Hölzern ab, damit es beim Anheben nicht wegrutschen und erneut auf den Verletzten fallen konnte. "Anschließend haben wir das Teil mit einem Band so weit angehoben, dass wir den Patienten herausziehen konnten", beschrieb der Stadtbrandinspektor das weitere Vorgehen.

Der Löschzug Stadtmitte sowie ein Rettungswagen des städtischen Rettungsdienstes rückten am Montagmittag aus.

Der Verletzte sei die ganze Zeit über ansprechbar gewesen. Die Rettungskräfte hätten ihn allerdings durch eine Infusion ruhiggestellt, damit er die Prozedur gut überstehe und sein Kreislauf nicht zusammenbreche.

Um 12.40 Uhr waren zunächst der Feuerwehrlöschzug Stadtmitte sowie ein Rettungswagen des städtischen Rettungsdienstes ausgerückt. Da noch nicht klar gewesen sei, wie schwer die Verletzungen seien, habe der Werdohler Notarzt den Rettungshubschrauber angefordert.

Dieser brachte den Patienten ins Klinikum Lünen. Das sei nicht nur größer als das Krankenhaus in Lüdenscheid, sondern verfüge auch über Chirurgen, die auf derartige Unfälle spezialisiert seien, informierte die Kreisleitstelle der Feuerwehr auf Nachfrage. - Von Constanze Raidt

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