Reservistenkameradschaft lädt nach Altenmühle ein

Die Musiker der „Rhine Area Pipes & Drums“ nutzten jede regenfreie Minute, um beim Treffen der Reservistenkameradschaften draußen zu spielen.

WERDOHL/NEUENRADE ▪ „Das Wetter hätte uns am Samstag holder sein können“, so die einstimmige Meinung der Mitglieder der Reservistenkameradschaft Werdohl-Neuenrade. Zum ersten Mal hatten sie eine öffentliche Open-Air-Veranstaltung auf dem Schützenplatz Altenmühle organisiert.

Die Musiker des Tambourcorps „Einigkeit Werdohl“, des Shanty-Chores Werdohl, der Freiwilligen Feuerwehr Plettenberg und der „Rhine Area Pipes & Drums“ trotzten dem Wetter und nutzten jede regenfreie Minute, um die Veranstaltung mit Live-Musik zu versorgen und den Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Von den Liedern „Auf der Reeperbahn“ und „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ (Shanty-Chor) über klassische Märsche (Freiwillige Feuerwehr) bis hin zu „Highland Cathedral“ und „I´m sailing“ (Rhine Area Pipes & Drums) war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Als weder die zivilen Gäste zu vorgerückter Stunde ihren Regenschirmen, noch die Reservisten ihrer Kopfbekleidung weiter trauen konnten, spielten die Musiker der „Rhine Area Pipes & Drums“ auf Wunsch des Publikums „Amazing Grace“ im Schützenheim. Das Publikum dankte es mit Applaus und guter Laune. Für das leibliche Wohl hatte Eugen Brüchle, zugleich Hauptgefreiter der Reserve, unter anderem mit Burgunderbraten, Steaks und Bratwürsten gesorgt, den Ausschank der flüssigen Versorgung hatte Klaus König, zugleich Obergefreiter der Reserve mit dem 4. Zug des Schützenvereins Versetal voll im Griff. Nach Mitteilung des Pressesprechers der Reservisten, Torsten Stegemann, sei das Ziel, Interessierten und Reservisten anderer Kameradschaften in geselliger Runde einen stimmungsvollen Abend zu bereiten, erreicht worden. Allerdings hätte man sich noch mehr Teilnahme der Neuenrader und Werdohler Bevölkerung gewünscht, die Veranstaltung sei überwiegend von der Versetaler Bevölkerung angenommen worden.

Nicht nur Geselligkeit war angesagt. Auch ernstere Themen fanden Ohr und Zuspruch der Besucher. So nutzten sie die Möglichkeit des Spendens für die Kriegsgräberpflege ebenso wie die Möglichkeit der Unterstützung des Bundeswehrsozialwerkes für das Projekt „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“, das Familien mit behinderten Kindern unterstützt, durch den Kauf eines Bären. So knuffig diese Gesellen auch sind, seien doch noch ein paar übrig, stellte der für den Verkauf der Bären verantwortliche Reservist Bernd-Jochen Peters augenzwinkernd fest. Wer sich noch für einen Bären interessiert wähle die Rufnummer 7 222 44.

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