Arbeiten im Hallenbad auf dem Riesei laufen nach Plan

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Schwimmmeisterin Tanja Midderhoff nutzt die Gelegenheit, um das Becken im Hallenbad gründlich zu säubern.

Werdohl - Hydraulikmonteur Jürgen Schmidt kommt bei seiner Arbeit mächtig ins Schwitzen. Er tauscht die Dichtungen der mächtigen Stempel unter dem Hubboden des Schwimmbeckens im Hallenbad Riesei aus.

In diesem Schwimmbaduntergrund herrscht ein beinahe tropisches Klima. Obwohl Schmidt und sein Kollege Udo Rathmann die Arbeit in diesem Umfeld gewöhnt sind – sie sind Mitarbeiter der Wolf und Bierkamp GmbH, einem Spezialunternehmen für technische Bädereinrichtungen aus Gehrden bei Hannover – müssen sie ab und zu eine Pause einlegen und draußen Frischluft tanken. 

Gas geben die Männer trotzdem, denn schon am Dienstagabend, 24. Januar, sollen die Arbeiten im Becken abgeschlossen sein. Beendet sind die Arbeiten im Hallenbad damit aber noch nicht. „Dann gehts in den Technikkeller“, kündigt Jürgen Schmidt an. „Bisher liegen wir gut im Zeitplan“, sagt Rathmann. 

Reparatur- und Wartungsarbeiten verbunden

Die Reparatur des Hubbodens (wir berichteten) – durch die defekten Dichtungen sei Hydraulikflüssigkeit ausgetreten und habe so zum Absacken des Bodens geführt – verbinden die Schwimmbadspezialisten mit den jährlich vorgeschriebenen Wartungsarbeiten im Werdohler Hallenbad.

„Die wären eigentlich noch nicht an der Reihe gewesen, aber wenn wir schon einmal hier sind, ist es auch aus Kostengründen sinnvoll, alles in einem zu erledigen“, stellt Rathmann fest. In diesem Rahmen gelte es, eine lange Kontroll-Liste abzuarbeiten. 

Keine unliebsamen Überraschungen

Unliebsame Überraschungen – also weitere größere Reparaturen – konnten die Fachleute aber bereits am Montagmittags so gut wie ausschließen. „Wir haben schon das Gröbste gecheckt, es sieht ganz gut aus“, so die Bäderexperten.

Und während die Monteure die Technik auf Vordermann bringen, nutzt Schwimmmeisterin Tanja Midderhoff die Gunst der Stunde, um das Becken gründlich zu reinigen. Besonders auf die Verfärbungen der Fugen hatte sie es mit ihren Reinigungsgeräten absehen: „Das ist zwar nichts schlimmes. Aber es sieht hässlich aus.“

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