Rallye hoch zu Ross rund um Harlingsen

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In einer Art Landestracht hatten die Reiterinnen und ihre Pferde Aufgaben zu lösen.

Werdohl - Das Baguette, das die Reiterin auf ihren Rücken gebunden hatte, war eindeutig angeknabbert – wahrscheinlich vom Pferd ihrer Team-Reiterin. Als Franzosen verkleidet machte sich am Sonntagvormittag das erste von insgesamt zwölf Duos auf den eineinhalbstündigen Ritt durchs Gelände auf: Der Reit- und Fahrverein Werdohl-Rentrop hatte wieder zur Geländerallye rund um Harlingsen aufgerufen.

Ein heiterer Wettbewerb, bei dem es zwar einen Wanderpokal und Sachpreise – in erster Linie zum Thema Reiten – zu gewinnen gab, bei dem der Spaß aber keineswegs zu kurz kam. In Anlehnung an die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hatte sich das Organisatorinnen-Team – Anika Krugler, Katharina Dunkel und Lena Berges – die bunte Ländervielfalt als Motto der Rallye ausgesucht. So setzten sich die 24 Reiter in „typischer Ländertracht“ auf die Rücken ihrer Pferde, die um Verkleidungen ihrerseits ebenfalls nicht ganz „herum“ kamen.

Acht Stationen hatten die Länder-Teams schließlich zu erreichen. Dort warteten diverse Aufgaben auf Ross und Reiter, die mal alleine, mal als Team gelöst werden mussten. Geschicklichkeit und Schnelligkeit waren dabei ausschlaggebend für die Punktevergabe. So galt es beispielsweise, hoch zu Ross einen Slalomparcours zu durchlaufen, dabei einen Ball zu balancieren und dem Reit-Partner zuzuwerfen.

An der Station „Gesellschaftsspiel“ hieß es „absteigen“ und „Rush Hour“ spielen – das hieß in diesem Falle, ein zugeparktes Fahrzeug möglichst flott wieder fahrtüchtig zu kriegen. Auf ihren Tastsinn mussten sich die Reiterrallye-Teilnehmer – im Alter zwischen zehn und 30 Jahren – derweil an einem anderen Stopp im Wald verlassen: Hier mussten „blind“ Begriffe ertastet werden. - suse

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