Rege Gespräche beim Werdohler Bürgerempfang

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Das Grußwort zur Eröffnung der Veranstaltung sprach Bürgermeisterin Silvia Voßloh.

Werdohl - Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von den Kirchen sowie einige Bürger der Stadt mischten sich am Sonntagvormittag untereinander. Zum zweiten Bürgerempfang im Restaurant Vier Jahreszeiten kamen ebenso viele Interessierte wie bei der Premiere vor zwölf Monaten. Bürgerstammtisch und Kleines Kulturforum haben damit vor einem Jahr eine erfolgreiche neue Veranstaltungsform begründet.

Begegnungen, Gespräche und Unterhaltung: Unter diesem Motto tauschten die Anwesenden sich in Kleingruppen aus. Immer wieder ergaben sich andere Konstellationen an den Tischen. Neue Bekanntschaften wurden geknüpft. Und es wurde auch viel gelacht. Bürgermeisterin Silvia Voßloh, Schirmherrin des Empfangs, begrüßte die Gäste mit einem kurzen Grußwort. Darin stellte sie erleichtert fest: Angesichts der Nachrichten des Jahres 2016 seien die Probleme vor Ort doch recht klein.

Die erste Bürgerin der Stadt listete dankbar etliche Jubiläen von Vereinen und Einzelhändlern auf, die in den zurückliegenden zwölf Monaten zu feiern waren. Auch wies sie auf Investitionen heimischer Firmen hin, welche in ihren Augen zeigten: „Werdohl ist lebens- und liebenswert.“ Bei ihrem Zukunftsausblick stellte sie die Eröffnung des Brüninghaus-Platzes am 5. Mai in den Mittelpunkt. Sie habe jetzt Sponsoren gefunden, die eine Beleuchtung der Bäume auf dem generalüberholten Platz sicherstellten. Damit sei „eine wunderbare Atmosphäre in den Abendstunden“ künftig garantiert, befand das Stadtoberhaupt.

Das musikalische Rahmenprogramm übernahm wie auch schon im Vorjahr der noch recht junge Gemischte Chor Werdohl. Mit den Liedern „Weißer Winterwald“ und Leonard Cohens „Halleluja“ in einer eingedeutschten Version eröffneten sie ihren Vortrag. Landrat, Bundes- und Landtagsabgeordnete kamen dann mit Vertretern vieler Vereine, der Jugendeinrichtungen und der Hilfsorganisationen ins Gespräch. Vertreter beider Schützenvereine plauderten mit Sängern diverser Chöre. Einzelhändler tauschten sich mit Kommunalpolitikern aus.

Die ein oder andere Idee, die dabei entstanden sein mag, wird möglicherweise bald das Leben in Werdohl bereichern. Das jedenfalls war Bürgermeisterin Silvia Voßlohs Wunsch – auch und gerade in Bezug auf den Brüninghaus-Platz im Zentrum der Stadt. Andere Unterhaltungen im großen Saal wurden von Freunden geführt, die sich seit dem Jahreswechsel noch nicht gesehen haben. Sie nutzten die Gelegenheit, sich erst einmal ein „Frohes Neues“ zu wünschen. Und mit einem Glas auf die kommenden Monate anzustoßen.

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