Reden über Gott und die Welt im Buscafé der Barmer Zeltmission

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Außen auffällig, innen gemütlich eingerichtet. Das Buscafé der Barmer Zeltmission ist noch bis Freitag, 6. Oktober, neben der Christuskirche in Werdohl zu finden.

Werdohl - Über Gott und die Welt reden – das ist das Ziel des Buscafés „Leben ist mehr“ der Barmer Zeltmission. Bis Freitag, 6. Oktober, ist der gemütlich eingerichtete Bus, bestückt mit christlichen Büchern, in Werdohl zu Gast. Jeweils von 10 bis 18 Uhr öffnet er seine Türen.

Es ist noch früh in Werdohl, kalt dazu. Ein großer orange-blauer Bus steht auf dem Platz neben der Christuskirche, Stühle stehen davor. Einige Menschen beäugen das Gefährt misstrauisch. Es ist lange her, dass ein solcher Bus Werdohl besucht hat.

Bis zum Mittag halten sich die Besucherzahlen in Grenzen. „Je nach Größe der Stadt ist der Bus schon voll“, erzählt Oliver Schönberg. Er begleitet das Buscafé durch ganz Deutschland und hat in den Städten viele verschiedene Menschen kennengelernt. „Es gab Leute, die sind in den Bus gekommen, haben sich die Bibel genommen und gelesen und sind dann damit gegangen“, sagt er. Erlaubt ist das. Denn der Bus bietet nicht nur Kaffee, Cappuccino oder auch Kaltgetränke. Ein Bücherregal ist bestückt mit Büchern über Glaube, Jesus und die Bibelgeschichte. Wer möchte, kann sich im Bus oder auf einem der Stühle davor der Lektüre widmen. Für ein Gespräch darüber stehen Mitarbeiter des Bezirks Stadtmitte der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl bereit.

Doch zum Lesen verpflichtet das Betreten des Busses selbstverständlich nicht. Wie Schönberg erzählt, sind auch schon Menschen in den Bus gekommen, haben sich die Bücher angesehen und den Bus wieder verlassen. Wieder andere seien hauptsächlich an einem Gespräch interessiert. „Wir machen schon viel Seelsorge hier“, erklärt Schönberg und fügt hinzu: „Dahinter steckt auch immer eine Überzeugung.“ So werde im Gespräch überlegt, wie der christliche Glaube bei unterschiedlichen Problemen und Lebenssituationen hilfreich sein könne.

Eine „Atmosphäre zum Ausruhen und Reden“ möchten die Mitarbeiter schaffen und die wird laut Schönberg gerne angenommen.

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